Masken statt Souvenirs

Normalerweile verkauft Simone Bohny in ihrem 2009 eröffneten Laden Schwarzundwald an der Ecke zum Freiburger Rathausplatz besondere Souvenirs aus der Region. Schrille Kuckucksuhren beispielsweise oder kulinarische Spezialitäten. Doch wer kauft Souvenirs, wenn keine Touristen in die Stadt kommen? Seit Beginn der Pandemie sitzt Simone Bohny nicht mehr hinter der Ladentheke (dort hält ihre Mutter die Stellung), sondern an der Nähmaschine und näht Masken. Bis zu 20 schafft sie täglich, deren Verkauf ist ihr Standbein in der Krise.
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„Es läuft gut, ich kann gar nicht so viel produzieren, wie ich brauche“, berichtet Bohny. Im Sommer waren vor allem Masken in Nationalfarben bei den wenigen Touristen beliebt. Und im November sorgte das WiS-Titelbild für zusätzliche Nachfrage. Denn die darauf abgebildete Maske mit Schwarzwälder Bollenhut (siehe Bild oben), die Simone Bohny auch genäht hat, kommt bei vielen WiS-Lesern gut an.

Simone Bohny vor ihrem Laden „Schwarzundwald“ am Freiburger Rathausplatz, in dem sie selbstgenähte Masken wie jene auf dem November-Titelbild der WiS verkauft.

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