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Heute konzentriert sich das Geschäft des Verlags auf Vor- und Grundschule sowie Sekundarstufe I, Stück für Stück wurde das Repertoire erweitert. Mehr als 2.000 Titel hat Mildenberger in seinem Sortiment, der Umsatz des Familienunternehmens, das 67 Mitarbeiter beschäftigt, liegt bei 16,1 Millionen Euro. Neben den klassischen Deutsch- und Mathelehrbüchern gibt es zahlreiche Begleitwerke und Übungshefte für jedes Fach und Niveau. „Unsere Vielfalt ermöglicht es den Lehrern, im Unterricht der Heterogenität innerhalb der Klassen und auch dem unterschiedlichen Leistungsstand der Kinder gerecht zu werden“, erläutert der Verlagschef. Die größtenteils freien Autoren sind meist Lehrkräfte oder kommen aus dem Hochschulbereich. „Deren praktische Erfahrung ist essenziell“, betont Mildenberger.
Auch die Digitalisierung ist ein großes Thema für den Verlag, dem sich Mildenberger schon früh angenommen hat. Die erste Mathe-Lernsoftware wurde bereits 2004 entwickelt. „Wichtig ist, dass bei allen digitalen Angeboten das Level dem Alter der Kinder angepasst ist. Gerade in der Grundschule sind sowohl der menschliche und soziale Lehrkraft-Kind-Bezug als auch das haptische Erspüren enorm wichtig“, bekräftigt der Geschäftsführer.
So erstaunt es nicht, dass der Mildenberger Verlag zahlreiche Produkte mit dazugehörigem Maskottchen anbietet, welche in der pädagogischen Arbeit in den Klassen zum Einsatz kommen. Ob mit Tessa Tinte, der bunten Krake, Rico, dem Schnabeltier, dem Mathetiger oder mit Eberhart, dem kleinen Tapir: Im Mittelpunkt steht lebendiges Lernen für Kinder von der Vorschule bis zur Sekundarstufe I.
ak
Bilder: Frank und Christine Mildenberger (oben). Schulbuchmaskottchen Tessa Tinte (unten)
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