Industrieverbund gewinnt überregional an Bedeutung

Mehr Mitglieder, neue Verbundprojekte, erneute Auszeichnung mit dem Gold-Label: Bei der zweiten pandemiebedingt virtuellen Mitgliederversammlung hatten Vorstand und Geschäftsführung der Clusterinitiative Technology Mountains (TM) nur Positives zu berichten. „Ausgerechnet in der Pandemie haben wir so viele neue Mitgliedsunternehmen gewonnen wie nie zuvor“, stellte der Vorstandvorsitzende Harald Stallforth fest. „Besonders erfreulich und ein Qualitätsmerkmal des Netzwerks ist, dass viele überregionale Firmen dazustoßen“, erinnerte Harald Stallforth, obwohl vergangenes Jahr viele Messen und Delegationsreisen abgesagt werden mussten und Präsentationen auf Messen komplett unterblieben.
Bild: Technology Mountains

Dass TM gute Arbeit leistet, das wurde erneut auch durch die Auszeichnung „Cluster Management Excellence Gold Label“ des Europäischen Sekretariat für Clusteranalysen belegt. Ebenso trägt der Verbund für weitere drei Jahre das Qualitätslabel „Cluster-Excellenz Baden-Württemberg“, berichteten die Geschäftsführer Yvonne Glienke und Thomas Wolf.

Der gewählte Vorstand

Technology Mountains wählte bei der online veranstalteten Mitgliederversammlung seinen bisherigen Vorstand für weitere zwei Jahre neu. Vorstandsvorsitzender: Harald Stallforth (ehemals Aesculap AG), Stellvertreter: Landrat Sven Hinterseh, Schatzmeister: Thomas Albiez (Hauptgeschäftsführer IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg). Weitere Vorstandsmitglieder sind: Alfons Dehé (Institutsleiter Hahn-Schickard), Jürgen Noailles (Geschäftsführer Stein Automation), Holger Reinecke (Geschäftsführer Schölly Fiberoptik), Rolf Schofer (Rektor Hochschule Furtwangen) und Eduard Steidle (Geschäftsführer Micromed Medizintechnik).

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Für die Bereiche Mikrotechnik und Kunststofftechnik stellten die Technology Mountains-Akteure Hahn-Schickard und Kunststoff-Institut Südwest konkrete Projekte vor. Dazu gehören unter anderem die sensorbasierte Transportüberwachung medizinischer Proben, die vorausschauende Wartung von Drehmaschinen, der biobasierte und biologisch abbaubare Papierspritzguss sowie ein weiteres Leuchtturmprojekt in der Region mit dem „Vernetzten Innovations- und Anwendungszentrum für Simulation und Smarte Systeme (VIAS)“. Es soll eine erste Anlaufstelle für lokale Gründer werden. Das Gebäude im mittleren Zentralbereich von Villingen-Schwenningen in direkter Nachbarschaft zu Hahn-Schickard wird 3.600 Quadratmeter umfassen. Dort soll es auch Erweiterungsflächen für High-Tech Start-Up Firmen geben.

Text: Ke
Bild: Technology Mountains 

Bildbeschreibung:
Im zweiten Jahr vor laufenden Kameras: Vorstandsvorsitzender Harald Stallforth (oben rechts) moderierte mit den Geschäftsführern Thomas Wolf und Yvonne Glienke die Mitgliederversammlung von Technology Mountains.

Daniela Jardot, Fachbereich Innovation | Technologie
Telefon: 07721 922-121
Mail: jardot@vs.ihk.de

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