Die Rahmenbedingungen stimmen: Jeder fünfte Eigenheimneubau in Deutschland ist ein Fertighaus. Allerdings musste Weberhaus zuletzt mit Herausforderungen in der Materialversorgung und Preissteigerungen für verschiedene Baustoffe fertigwerden, „die es in der bisherigen Firmenhistorie so noch nicht gegeben hat“, wie Geschäftsführerin Heidi Weber-Mühleck erklärt. Hinzu kamen der Förderstopp für effiziente Gebäude Ende Januar 2022, der Krieg in Osteuropa und steigende Energiekosten.
Weberhaus musste daher die Preise bei Neuverträgen anpassen: Je nach Haus lag die Steigerung bei über zehn Prozent im Vergleich zu 2020. Da die Materialkosten weiterhin steigen, mussten im Januar 2022 die Preise nochmals erhöht werden. Aktuell beschäftigt das Familienunternehmen 1.328 Mitarbeiter in den Werken Rheinau-Linx (1.028) und in Wenden-Hünsborn (300) in NRW. Wie viele Unternehmen suche Weberhaus intensiv nach Fachkräften, erklärt Stephan Jager, kaufmännischer Geschäftsführer – vor allem im Handwerk, aber auch in den Bereichen Verwaltung, Technik und Vertrieb.
bb
Bild: Weberhaus-Geschäftsführerin Heidi Weber-Mühleck