Hoffnung keimt auf
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Mit diesen umfangreichen Investitionen schafft das Unternehmen laut Geschäftsführer Sascha Tschiggfrei die Voraussetzungen für weiteres Wachstum. In der Smart Factory seien neue Fertigungszellen und ein vollautomatischer Workflow geplant. Zudem wolle die WTO in die Entwicklung von innovativen intelligenten Werkzeughaltern zur Online-Prozessüberwachung in der zerspanenden Metallverarbeitung investieren. Durch weitere Neuentwicklungen und den Zukauf der Firma SFI, einem kleinen Hersteller von innovativen turbinenangetriebenen „Ultra-High-Speed“-Werkzeugaufnahmen in Israel, vergangenen Dezember solle zudem das Produktspektrum erweitert werden.
Zusätzlich zu den Neubau-Kosten wurden rund vier Millionen Euro investiert, die zum Teil in die Anschaffung einer Fräsmaschine und einer Roboterzelle für die Ausbildungsabteilung flossen. Unter den 277 Mitarbeitern in Ohlsbach sind 42 Auszubildende und duale Studenten. Elf von ihnen haben ihre Ausbildung vergangenen Herbst begonnen.
Sascha Tschiggfrei zog eine positive Bilanz des Geschäftsjahres 2019. „Obwohl die Investitionsbereitschaft weltweit im zweiten Halbjahr deutlich abgenommen hat, konnten wir fast alle unsere Ziele erreichen und das Jahr 2019 erfolgreich abschließen“, sagte er. Der Umsatz stieg um 6,25 Prozent im Vergleich zu 2018. Konkrete Zahlen nannte Tschiggfrei nicht.
Auf der Weihnachtsfeier im Dezember verabschiedete der Firmengründer Werner Tschiggfrei seine Frau Hannelore (75) in den Ruhestand. Er selbst hatte sich bereits zum Jahresbeginn 2019, im Alter von 75 Jahren, aus der Geschäftsführung zurückgezogen und diese vollständig an seinen Sohn Sascha (55) übergeben. Im Unternehmen ist er nun vor allem beratend tätig mit den Schwerpunkten Automatisierung der Produktion und Finanzen. Sascha Tschiggfrei ist bereits im Jahr 2000 in die Geschäftsführung eingestiegen und verantwortete seitdem das Ressort Technik und Vertrieb. Bereits 1995 hatte er die amerikanische Tochterfirma gegründet und seitdem die Expansion von WTO vorangetrieben. Seit 2011 betreibt das Unternehmen auch eine Niederlassung in China. Der Export steuert inzwischen Dreiviertel zum Gesamtumsatz bei.
Werner Tschiggfrei legte den Grundstein für sein eigenes Unternehmen laut Pressemitteilung Ende der 1970er-Jahre mit zwei Erfindungen: mit Mehrspindelbohrköpfen für automatischen Werkzeugwechsel und mit angetriebenen Werkzeughaltern für CNC-Bearbeitungszentren mit automatischen Werkzeugwechsel. 1983 gründete er die WTO in Offenburg. Seit 1998 ist das Unternehmen in Ohlsbach ansässig. Heute sind insgesamt 293 Mitarbeiter beschäftigt, davon elf in den USA und fünf in China. Die Kunden kommen aus allen Teilen der zerspanenden Industrie und reichem vom Automobilzulieferer bis zum Medizintechnikhersteller.
mae
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