Eine wichtige Maßnahme für den Flughafen ist die Sicherung der Liquidität, die derzeit aufgrund der vergangenen guten Jahre (2019: 24,3 Millionen Euro Gewinn bei 157,5 Millionen Euro Umsatz) komfortabel sei, so Suhr. Der Flughafen will die Krise aus eigener Kraft ohne staatliche Hilfen meistern. Man wird auch die Investitionen auf ein Fünftel des vorgeschlagenen Budgets kürzen und das langfristige Investitionsprogramm überprüfen. Die Planungen für den Bahnanschluss als Teil eines grenzüberschreitenden S-Bahnnetzes werden indes weiterverfolgt. Anfang Juni arbeiteten lediglich 60 der insgesamt 400 Beschäftigten des Euroairports. Der größte Teil der Mitarbeiter war in Kurzarbeit, im Homeoffice, im Urlaub oder baute Überstunden ab. Die Aufnahme des Flugverkehrs erfolgte peu à peu ab Mitte Juni. Die größten Märkte für den Flughafen sind Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien. Die Flugverkehrsgesellschaften – größte ist Easyjet mit neun Flugzeugen am Euroairport (ursprünglich zwölf) – wollen zunächst etwas weniger Ziele anfliegen und in geringerer Frequenz. Auch sie warten die weiteren Entwicklungen ab.
Text: upl
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