Spitzenumschlag gehalten
Kehl. Der wasserseitige Güterumschlag im Rheinhafen Kehl hat 2021 mit knapp 4,43 Millionen Tonnen nahezu das gleiche Niveau des Rekordjahres 2020 erreicht. Die Transportmenge...
Den „leicht gestiegenen“ Gewinn konkretisierte er im Rahmen der Bilanzpressekonferenz nicht. Faller beschäftigt in Europa insgesamt 1.300 Mitarbeiter. An den hiesigen Standorten Waldkirch, Binzen und Schopfheim sind es 940.
Der Verpackungsspezialist investierte im vergangenen Jahr 7,8 Millionen Euro, was einer Investitionsquote von 5,3 Prozent entspricht. Kein leichtes Unterfangen, denn das Unternehmen hat dabei – wie viele andere Betriebe auch – mit steigenden Lieferzeiten zu kämpfen: Die üblichen sechs Monate für Maschinen hätten sich mindestens verdoppelt. Neben Lieferengpässen speziell bei Papier und Karton beschäftigen steigende Energiekosten sowie die Lage in der Ukraine die Unternehmensleitung.
Angesichts der geografischen Nähe der Standorte in Debrecen (Ungarn) und Lodz (Polen) zum Kriegsgeschehen beobachte man „besorgt und aufmerksam“, was dort passiert, sagte Keesman. Die „exorbitanten Preissteigerungen“ bei Rohstoffen und Energie habe man zum Teil an den Kunden weitergeben müssen.
Großen Wert legt Faller Packaging auf die Ermittlung und Reduktion seines CO2-Fußabdrucks. „Wir wollen in acht Jahren klimaneutral sein“, sagte Geschäftsführer Michael Faller. Daran arbeite man im Bündnis „Zielgerade 2030 – Klimaneutral am Oberrhein“ der IHK Südlicher Oberrhein und der Energieagentur Freiburg (mehr dazu siehe www.zielgerade2030.de).
Viel Energie steckt das Unternehmen auch in sein 65 Millionen Euro schweres Neubauprojekt im Waldkircher Gewerbegebiet Inried. Hier soll eine neue Zentrale mit Werk entstehen. Der Baustart ist für das erste Quartal 2024 geplant, die Fertigstellung für das vierte Quartal 2025.
bb
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