Ein Ort der Perspektiven und des Lernens
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Dieses Netzwerk ist viel mehr als nur ein Projekt unter vielen – es ist ein klarer Bekenntnis zur Förderung weiblicher Potenziale in unserer regionalen Wirtschaft“, sagt IHK-Vizepräsidentin Bettina Schuler-Kargoll. Damit bringt sie es bei der Auftaktveranstaltung in der IHK auf den Punkt: Der neue Arbeitskreis „Frauen in der Wirtschaft“ ist ein wichtiger Impuls in herausfordernden Zeiten – und gekommen, um zu bleiben. Denn wenn man die Wirtschaft wieder ankurbeln oder Belegschaften neu motivieren und inspirieren will, wenn man neue Märkte erobern und charmant neue Beziehungen knüpfen möchte: Dann geht all das ganz sicher besser mit starken Frauen und einem aktiven Netzwerk. Wie man all das angehen kann – das moderierten die gut 30 Teilnehmerinnen der ersten Sitzung mit Moderatorin Kimsy von Reischach – und dabei ging es einmal kreuz und quer durchs Business, inklusive Reizthemen wie Frauenquote.
Dass nur rund 30 Prozent der Unternehmensgründungen in Deutschland von Frauen ausgehen und lediglich acht Prozent der Patente von Forscherinnen stammen: Das zeige, wieviel Potenzial die deutsche Wirtschaft bisher verschenkt, weil Frauen eben noch nicht überall so eingebunden und so vernetzt sind wie Männer. Mit der Gründung des neuen Netzwerks knüpft die IHK an bundesweite Initiativen an – insbesondere an das vom DIHK in Berlin gegründete Netzwerk Business Women.
„Dieses Netzwerk ist ein Bekenntnis zur Förderung weiblicher Potenziale in unserer regionalen Wirtschaft“
Bereits in der Vergangenheit zeigte die IHK ihr Engagement im Bereich Frauenförderung, etwa durch die Beteiligung am bundesweiten Girl‘s Day mit dem Motto „Ich werde Chefin“, um junge Frauen für Führungspositionen zu motivieren.
Auch das zweite Treffen des Netzwerks im Mai war sehr inspirierend. Anja Gaberdann, Expertin für Organisations- und Personalentwicklung, bot viele Denkanstöße zum Thema „Moderne Führung aus unterschiedlichen Perspektiven“.
Mit ihrem neuen Netzwerk bietet die IHK in der Region eine Plattform zum Austausch, zur gegenseitigen Unterstützung und zur Weiterentwicklung. Damit gehört die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg zu den 40 Kammern deutschlandweit, die ein solches Unternehmerinnen-Netzwerk initiiert haben. „Wir möchten Frauen ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, Führungsverantwortung zu übernehmen und ihre Ideen in die Wirtschaft einzubringen“, sagt Miriam Kammerer, stellvertretende Geschäftsbereichsleiterin Bildung und Prüfung und verantwortlich für das Netzwerk in der Region. Interessierte Unternehmerinnen, Gründerinnen und Führungskräfte sind eingeladen, sich aktiv am Netzwerk zu beteiligen. MK
Miriam Kammerer
Fachbereich Berufliche Ausbildung
07721 922-512
kammerer@vs.ihk.de
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