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Filigrane Sträuße, außergewöhnliche Blüten, knallige Farben: Das Schaufenster der Floralen Werkstatt in der Freiburger Gerberau inspiriert und ist immer einen Blick wert, findet Kristin Schwarz. Deswegen hat es die Redakteurin der WiS vorgeschlagen.
Text: ks
Bild: Fotografie Rukatukl

Nicola Jentz haben es die Schaufenster von Jens Przibilla in der Ettenheimer Friedrichstraße angetan. Die Auslagen seines Optikergeschäfts „Unter vier Augen“ werden „etwa alle zwei bis drei Monate neu dekoriert und sind jedes Mal ein Hingucker“, schreibt sie. „Die umliegenden Geschäfte warten schon immer darauf, was es wieder Neues zu bestaunen gibt.“ Das Piratenfenster „Land in Sicht“ ist das jüngste in einer ganzen Reihe spannender Auslagen.

Das Lebensmittellädchen und Bistro „Tischlein Deck Dich“ in der Freiburger Belfort Straße wirbt mit so liebevoll nostalgischem Charme für seine frischen Backwaren, Obst und Gemüse, als stünde Tante Emma höchstpersönlich hinter dem Tresen. „Da schaut man gern rein, auch wenn man gar keinen Hunger hat“, weiß WiS-Chefredakteurin Ulrike Heitze, die das Schaufenster vorgeschlagen hat.

Silvia Otterbach aus Breisach findet die Fenster-Deko des Modeladens Maas Natur in der Freiburger Nussmannstraße „immer sehr außergewöhnlich und mit viel Liebe gestaltet. Schön ist auch immer, dass alle Generationen damit angesprochen werden. Kinder, Jugendliche und Erwachsene… Schöne ökologische Ware, superschöne Deko.“

Petra Mörder von der Wirtschaftsförderung Emmendingen begeistert sich für das Schaufenster des Concept Stores „Happy Place“ in der Emmendinger Kirchstraße. Der Name des kleinen Mode- und Accessoires-Ladens ist Programm – und spiegelt sich schon im Fenster, findet sie.

Das „Curiosa“ in der Emmendinger Lammstrasse ist gleich von zwei Seiten vorgeschlagen worden: Konrad Meier begeistert sich für das Engagement und das Herzblut, die in dem Geschäft für Accessoires und Möbel stecken: „Außer den Schaufenstern wird auch der Bereich davor immer mit viel Liebe zum Detail gestaltet.“ Auch Petra Mörder von der Wirtschaftsförderung freut sich über den „coolen Außenbereich“.

Claudia Koch von der Buchhandlung Vollherbst-Koch in Endingen hat gleich ihr eigenes Schaufenster vorgeschlagen, „weil es tatsächlich für Furore sorgt, auch beim Publikum, das mit dem sozialen Netzwerk so gar nichts am Hut hat.“ Bücher, die auf dem Cover mit Gesichtern aufwarten, werden hier als „Facebooks“ präsentiert.

Immer liebevoll bunt: das Fenster des Stoff- und Bekleidungsgeschäfts „Garçonne“ in der Freiburger Gerberau. Vorgeschlagen von WiS-Chefredakteurin Ulrike Heitze: „Auch wenn ich (noch) nicht selbst nähe, komme ich beim Bummeln hier immer gern vorbei. Weil sich im Fenster ständig was tut und es immer Neues und Lustiges zu entdecken gibt.“

In der Auslage von Augenoptik Marcus Milbradt in der Donaueschinger Karlstraße muss gerade das Runde ins Eckige. „Die Dekos von Yvonne Milbradt sind immer ein absoluter Hingucker – ganz aktuell im EM-Fieber“, schreibt Christine Neu, Citymanagerin von Donaueschingen. „Einfach ein tolles Vorbild für lebendige und leidenschaftliche Unternehmer, wie ich finde.“

Auch wenn sie kein Ladengeschäft hat, bestückt die Künstlerin Anja Semling in Breisach regelmäßig zwei Vitrinen-Schaufenster am Gesellentorplatz mit ihren Werken. „Ich möchte damit die Bereiche Kunst und Kultur beleben“, schreibt sie zu ihrer „Fenster“-Einreichung.
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