In 180 Unterrichtsstunden erwarben die Teilnehmer darin Fachkenntnisse aus dem Ausbildungsrahmenplan „Pharmakant“, die eine wichtige Grundlage für weitere Tätigkeiten in der pharmazeutischen Fertigung und Verpackung legen. Bernhard Behle, einer der beiden Fachdozenten und ehemaliger Senior Technical Trainer beim Biotechnologie- und Pharmaunternehmen Novartis, zieht eine positive Bilanz des ersten Lehrgangs: „Die Teilnehmer sind hungrig nach den Hintergründen ihrer Arbeit, sie wollen verstehen, was sie täglich machen und die vielen Fragen, die sich im Alltag aufgetürmt haben, beantwortet wissen.“ Es sei aber nicht zu verhehlen, dass der Lehrgang die Teilnehmer auch stark forderte. „Das Wissen muss aufgenommen, verarbeitet und in insgesamt acht Tests wiedergegeben werden, um das IHK-Zertifikat zu erlangen.“
Inhalte sind neben der pharmazeutischen Technologie Arzneimittelkunde, Qualität und Good Manufacturing Practice sowie Konfektionierung. Es erfolgt eine kontinuierliche Lernstandskontrolle. Die Absolventen sind begeistert: Carina Klein ist ehemalige Konditorin und arbeitet jetzt bei Develco in Schopfheim. Sie freut sich darüber, dass die beiden Dozenten auf alle Fragen eingegangen sind und die Sachverhalte so lange erklärten, bis alle sie verstanden hatten. „Ich habe sehr viel Runduminformationen zu meiner Arbeit erhalten und konnte schon ab der ersten Unterrichtswoche mein Wissen anwenden.“ Ähnlich sieht es Veton Rexhepi von der Firma Glatt in Binzen: „Man geht nach dem Kurs mit einem ganz anderen Blick durchs Unternehmen“, sagt der ehemalige Fliesenleger.
Der nächste Lehrgang startet am 4. Februar und findet 14-tägig freitags und samstags ganztags statt. Insgesamt umfasst er neun Wochenenden. Die Teilnehmer schließen mit einem IHK-Zertifikat ab.
JS
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Die Teilnehmer des ersten Zertifikatslehrgangs „Industriefachwerker Pharmazeutische Herstellung“.