Exklusive Rabatte und wertvolle Infos
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„Wir kommen von einem guten Niveau im Jahr 2019, aber um das aufzuholen, gibt es noch viel zu tun“, so Birgit Hakenjos. Hielten sich die Verluste bei kaufmännischen und technischen Berufen im vergangenen Jahr noch annähernd die Waage, sind in diesem Jahr die gewerblich-technischen Berufe stärker eingebrochen als die kaufmännischen Berufe. Landesweit am meisten betroffen sind Auszubildende in Bank- sowie Metall- und Elektroberufen. Das ist neben Corona auf den Transformationsprozess in der Automobilindustrie zurückzuführen.
Die Anzahl der Ausbildungsbetriebe in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist auch im vergangenen Jahr stabil geblieben. „Die Betriebe sind weiter bereit, auszubilden und jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu bieten“, sagt die IHK-Präsidentin. „Ich möchte junge Menschen ausdrücklich ermuntern, sich zu informieren und sich für eine duale Ausbildung zu bewerben. Die Chancen sind nach wie vor großartig. Die Bewerbungsphase für das neue Ausbildungsjahr hat längst begonnen und in unserer IHK-Lehrstellenbörse und in unserem Ausbildungsguide finden Jugendliche sicher die passende Ausbildungsstelle.“
Die IHK-Lehrstellenbörse ist abrufbar unter www.ihk-lehrstellenboerse.de. Der IHK-Ausbildungsguide kann direkt bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg in Villingen-Schwenningen abgeholt oder angefordert werden oder unter www.ausbildungsguide-sbh.de heruntergeladen werden.
Weil die Situation landesweit ähnlich ist, haben die Südwestkammern der Landesregierung ein Zehn-Punkte-Programm vorgelegt, um die Attraktivität der dualen Ausbildung zu erhöhen.
Nach Auffassung der baden-württembergischen IHK-Organisation geht es vor allem darum, der beruflichen Aus- und Weiterbildung auch in Politik und Gesellschaft den hohen Stellenwert einzuräumen, den sie in der Wirtschaft längst hat. „Berufliche und akademische Ausbildung müssen in einer Liga spielen und die Vorzüge der beruflichen Bildung offensiv aufgezeigt werden. Mit ihren modernen Berufsbildern, attraktiven Aufstiegschancen und Einkommensperspektiven ist die berufliche Bildung eine gleichwertige Alternative zum akademischen Weg“, sagt Marjoke Breuning, Vizepräsidentin des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertags (BWIHK).
Text: MK
Bild: Adobe Stock
Miriam Kammerer, Bildung | Qualifizierung
Telefon: 07721 922-512
Mail: kammerer@vs.ihk.de
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