Für 400 neue Häuser
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Dutzende regionale Unternehmen haben darauf reagiert, indem sie selbst in die Maskenproduktion eingestiegen sind, von der Änderungsschneiderei bis zum Industrieunternehmen. Darunter sind beispielsweise Apelt (Oberkirch), Fischerkleidung (Schuttertal), Geiger Textil (Bad Säckingen), Gerriets (Freiburg-Umkirch), Lukip (Freiburg), Maryan Beachware (Murg), Novila (Titisee-Neustadt), Schneeweiss (Kippenheim) oder Textil Fab (Emmendingen). Südwesttextil wusste Anfang Mai von 246 Maskenherstellern, die mehrheitlich hierzulande produzieren. 176 dieser Unternehmen bieten einfache Community-Masken (siehe Kasten), 26 fertigen Mund-Nasen-Schutz (MNS), und 44 produzieren FFP-Masken (davon 17 in Deutschland beziehungsweise Baden-Württemberg). Diese filtrierenden Halbmasken, die derzeit vor allem in Krankenhäusern zum Einsatz kommen, werden sonst überwiegend in der Industrie zum Arbeitsschutz eingesetzt.
Wer hat welches Material, wer kann was leisten? Mehrere Initiativen erfragen Kompetenzen, eruieren Kapazitäten und fördern Kooperationen zur Herstellung von Schutzausrüstung. Der Medizintechnikverbund Medical Mountains hat beispielsweise eine „Corona-Drehscheibe“ lanciert und die IHK Südlicher Oberrhein gemeinsam mit der Handwerkskammer Freiburg eine Umfrage gestartet. Der Verband Südwesttextil hat schon Mitte März seine Plattform „place2tex“ als Marktplatz für Schutzsaurüstung zur Verfügung gestellt. Mehr als 400 zumeist baden-württembergische Unternehmen haben sich dort eingetragen. Ihre Kapazität für die Maskenherstellung bezifferte Südwesttextil Anfang Mai auf rund 46 Millionen wöchentlich, davon rund 16 Millionen FFP und gut 20 Millionen MNS (siehe Kasten). Laut Peter Haas haben bislang wenige Hersteller öffentliche Aufträge, die meisten verkauften an andere Unternehmen. Deshalb fordert der Textilverband die Unterstützung der Landesregierung: „Für Investitionen braucht man entsprechende Sicherungen, entweder in Form von Aufträgen oder von Zuschüssen.“
kat
Maske ist nicht gleich Maske. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) unterscheidet folgende Maskentypen:
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