CRM-Spezialist Cobra in Konstanz zieht um
Der CRM-Spezialist Cobra bündelt seine bisher auf mehrere Standorte verteilten Teams künftig im Konstanzer Rheingarten.
Die Veränderungen bei Hubert Burda Media gehen weiter. Nun sollen das Medien- und das Beteiligungsgeschäft getrennt werden. Zudem sollen nach Medieninformationen bis Jahresende 70 Stellen konzernweit wegfallen.
Die beiden tragenden Säulen des Hauses, Burda Media und Burda Equity, werden in zwei rechtlich eigenständige Unternehmen überführt, so das Medienunternehmen mit Stammsitz in Offenburg in einer Pressemitteilung. So sollen „im Zuge der bereits 2025 begonnenen Schwerpunktsetzung künftig zwei schlagkräftige, fokussierte Unternehmen mit klaren Profilen und Zielen, eigenständiger Führung und voller unternehmerischer Handlungsfreiheit“ entstehen. Die rechtliche Umsetzung soll demnach bis spätestens 2028 abgeschlossen sein.
An den Eigentumsverhältnissen ändere sich nichts. Die Gesellschafter Jacob Burda, Elisabeth Burda Furtwängler und Hubert Burda bleiben über eine Holdinggesellschaft mit unveränderten Anteilen an beiden Unternehmen beteiligt.
Nach Informationen der Badische Zeitung sollen bis Jahresende 70 Stellen konzernweit wegfallen, offenbar mehrheitlich bei Burda Forward in München. In Branchenkreisen werde über 300 Stellen spekuliert, die insgesamt wegfallen könnten. Insgesamt beschäftigt Burda rund 8500 Mitarbeiter.
Marc Al-Hames, Vorsitzender des Verwaltungsrats: "Wir schaffen jetzt auch die strukturellen Voraussetzungen, die Burda Media und Burda Equity brauchen, um ihr volles Potenzial zu entfalten. Burda Media konzentriert sich noch fokussierter auf starke Marken und digitale Angebote. Und Burda Equity wird als aktive Beteiligungsgesellschaft mit eigener Investitionslogik und eigenem Portfolio operieren."
Maximilian Preisser, seit Oktober Vorstandssprecher: „Als rechtlich eigenständige Unternehmen können Burda Media und Burda Equity ihre strategische Weiterentwicklung noch konsequenter vorantreiben. Medienunternehmen brauchen Geschwindigkeit, Kundennähe und Kreativität. Investmentgeschäfte erfordern Portfoliodisziplin, strukturelle Unabhängigkeit und langfristige Geschäftsentwicklung. Beide Einheiten gewinnen somit in der neuen Struktur.“
Unter der Führung von Elisabeth Varn, seit Juli 2026 Vorständin Media, wird die strategische Stoßrichtung aller Medien- und Verlagsaktivitäten in Deutschland konsequent weiterentwickelt. Das ausländische Portfolio wird von CFO Dr. Lydia Rullkötter gesteuert.
Burda Equity operiert künftig als eigenständige Beteiligungsgesellschaft mit Fokus auf aktivem Portfoliomanagement. Unter dem Dach von Burda Equity werden alle digitalen Beteiligungen sowie das Investmentgeschäft der Gruppe gebündelt. CEO wird Maximilian Preisser.
Der Bereich Venture & Networks unter Führung von Burda-Vorstand Christian Teichmann, der neben der Innovationsplattform DLD auch Burda Principal Investments (BPI), eine der erfolgreichsten Plattformen für Wachstumskapital in Europa, umfasst, bleibt von der rechtlichen Neuordnung unberührt.
Der CRM-Spezialist Cobra bündelt seine bisher auf mehrere Standorte verteilten Teams künftig im Konstanzer Rheingarten.
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