Das Vorhaben ist nicht nur ein Verkehrs-, sondern auch ein Stadtentwicklungsprojekt, wie Martin Horn betonte. Das Regierungspräsidium, beziehungsweise künftig die Autobahngesellschaft sind für „unten“ zuständig, die Stadt für „oben“. Der Stadt eröffnet der Tunnel, der vermutlich 70 Prozent des prognostizierten Verkehrs aufnehmen wird – die restlichen 30 Prozent sind städtischer Verkehr und bleiben oberirdisch – große Chancen. Vorstellbar sind etwa Dreisamboulevards und große Grünflächen, die die Freiburger gerne in Anspruch nehmen würden. Es herrscht, so Martin Haag, ein extremer Freizeitdruck an die Ufer des Flusses mit im Sommer häufig vielen hundert Besuchern. Die Bürgerschaft wird schon jetzt mit Hilfe von Begleit- und Arbeitsgruppen zum Beispiel für das Westportal und den Ganterknoten an oberirdischer Verkehrsführung und Gestaltung beteiligt, so Klemens Ficht.
Text: upl
Bild: Latz + Partner Landschaftsarchitektur