Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 03/26 -Südlicher Oberrhein
DENZLINGEN. 32 neue Stellen hat die Hummel AG 2025 an ihrem Stammsitz gescha en – ein Plus von 9,1 Prozent. Mehr als 380 Menschen stehen dort jetzt in Lohn und Brot, weltweit be- schäftigt der Spezialist für Verbindungstechnik 650 Menschen, sagt Bernd Hotze, Vorstand für Vertrieb, Entwicklung und Marketing. Er ist seit anderthalb Jahren im Unternehmen und hat gemeinsammit Finanzvorstand Patrick Kemper entschieden, sich beim Jobmotor zu bewer- ben. Der Preis wird gemeinsam von der Badi- schen Zeitung, den IHKs Südlicher Oberrhein, Hochrhein-Bodensee und Schwarzwald-Baar- Heuberg sowie der Handwerkskammer Frei- burg und dem WVIB verliehen. „Früher waren wir bei der Personalgewinnung sehr verhalten unterwegs. Daher standen wir oft im Schatten der größeren Mitbewerber“, sagt Hotze. Dass man beim Jobmotor gleich im ersten Anlauf in der Kategorie große Unternehmen gewonnen habe, „hat uns nicht nur gefreut, sondern auch gezeigt, dass es richtig war, aus diesem Schat- ten herauszutreten“. Weitere Jobmotor-Preisträger Neben der Hummel AGwurden beim Jobmotor ausgezeichnet : Adensio aus Breisach, Stockert aus Freiburg, die Mami Betreuung und Alltags- hilfe aus Freiburg, Miviso aus Emmendingen und Huber Gebäudetechnik aus Hohberg. Wachstum und Investition Dass Hummel seinen Wachstumskurs wei- ter fortsetzt, zeigt sich am Stammsitz in Em- mendingen ganz deutlich: Dort investiert das Unternehmen rund 35 Millionen Euro. Das Bauprojekt umfasst zwei Neubauten sowie die Ausrüstung des Gesamtwerks mit einer hoch- modernen Betriebssto rückgewinnung und -aufbereitung. Mit dieser Anlage wird das zur Verarbeitung der Metalle nötige Schmier- und Kühlöl aus der Abluft zurückgewonnen und wieder aufbereitet. So ließen sich jährlich rund 1000 Liter Schmieröl einsparen. In einer der neuenWerkshallen soll ab 2027 die galvanische Vernickelung mit ressourcenscho- nender Wärme- und Abwasserrückgewinnung Platz nden. Außerdem werden die Dreherei und Fräserei vom Standort Waldkirch nach Denzlingen verlagert. Finanzvorstand Kemper: „Unser Investitionsvorhaben sichert nachhaltig Arbeitsplätze am Standort Deutschland.“ Hummel plant mit einem kontinuierlichen Wachstum von zehn Prozent pro Jahr bis 2033. Damit verbunden sei das langfristige Ziel einer Verdoppelung des Umsatzes, der zuletzt bei 100 Millionen Euro lag. Und tatsächlich ist Hummel gut auf Kurs: 2025 wurden die zehn Prozent Plus beim Umsatz erreicht, im laufen- den Jahr liegt Hummel deutlich darüber. Patrick Merck/Daniela Santo Bei Hummel brummt’s Von 353 auf 385 Arbeitsplätze in einem Jahr – dafür wurde die Hummel AG als Jobmotor 2026 ausgezeichnet. Das aber ist wohl erst der Anfang, denn das Denzlinger Unternehmen hat noch mehr vor… Jobmotor Strahlende Preisträger Isabell Salenbacher, Bernd Hotze (beide Hummel AG) sowie Laudator und WVIB- Präsident Bert Sutter Fotos: Thomas Kunz; Hummel AG; Taifun-Tofu Wirtschaft im Südwesten 3/2026 62 Standort wächst In Denzlingen wird das Hummel-Werksgelände um zwei Neubauten ergänzt.
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