Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 03/26 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

FREIBURG. Früher verpönt, heute nicht zuletzt seit des Protein- Hypes heiß begehrt: Wer derzeit Tofu kaufen möchten, steht oft vor leeren Regalen. Taifun-Tofu aus Freiburg reagiert jetzt darauf und erweitert für sechs Millionen Euro seine Lagerkapazitäten. Auf dem Betriebsgelände des zweiten Werks in Hochdorf werden mehrere moderne Lagersilos und ein Maschinenhaus errichtet. Beides soll der Reinigung, QualiŸzierung und Lagerung der wichtigsten Rohware des Tofu-Herstellers dienen: der Sojabohne. Ein Silo steht bereits. Die eigene Siloanlage sorge für die Entlastung landwirtschaftlicher Erfassungsstellen, eine e©zientere Produktion vor Ort und schließe an den langjährigen Einsatz für den regiona- len Sojaanbau an, so Mit-Geschäftsführer Jesús Bastante. „Mit dem Ausbau setzen wir ein klares Zeichen für Wachstum und langfristi- ge regionale Partnerschaften mit Bio-Landwirten. Diese haben ein stabiles Einkommen und können während der Erntezeit Sojabohnen zu Taifun umlagern und somit die eigene Infrastruktur entlasten.“ Mit einer Lagerkapazität von 3000 Tonnen sei man in der Lage, große Mengen Soja langfristig zu bevorraten. Dies sei essenziell für die Ver- sorgungssicherheit der Produktion. Durch den Verzicht auf externe Lagerung würden sich zudemdie Transportemissionen in der Liefer- kette um etwa 15 Tonnen CO 2 pro Jahr reduzieren. Taifun stellt seit 1987 Bio-Tofu her und gilt als Marktführer in Deutsch- land. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 330 Mitarbeiter, der Um- satz lag 2025 bei 52 Millionen Euro. Platz für 3000 Tonnen Sojabohnen Taifun-Tofu baut Lagersilos Deutlich mehr Lagerkapazität: Taifun-Tofu baut mehrere Silos für Soja- bohnen. Künftig sollen 3000 Tonnen gelagert werden können.

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