Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 03/26 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Durchmischung aus Wissenschaft, Innovation und Mittelstand, dazu ein sehr starkes Medi- zincluster. Diese breite Aufstellung macht uns stabiler.“ Auch ein klein bisschen vom Schuss Gleichzeitig bringt das Freiburg-Valley auch Nachteile mit sich. Bei der HaufeGroup berich- tet man, der Wettbewerb um Talente bleibe for- dernd: „Gerade im Tech-Bereich konkurrieren wir mit Standorten wie Berlin, Hamburg oder München, die als Digitalmetropolen eine hohe Anziehungskraft haben.“ Die Lage Freiburgs im südwestlichen Zipfel Deutschlands abseits der großen Metropolen sei auch eine Herausforde- rung im Hinblick auf die infrastrukturelle Anbin- dung an den Rest Deutschlands. Erschwerend hinzu komme die Wohnungs- not, sagt IHK-Experte Lö¬er. Wohnraum ist in der wachsenden Breisgau-Metropole rar – und teuer. „Das erschwert die Gewinnung von Fachkräften und bremst das Wachstum von Unternehmen, selbst wenn viele Tätigkeiten heute digital möglich sind.“ Auf der anderen Seite ist diese Nachfrage auch wieder ein Job- und Konjunkturmotor: Allein im neuen Stadtteil Dietenbach entstehen in den nächsten Jahren rund 6900Wohnungen für knapp 16000 Men- schen. Das Wohnbauprojekt ist eines der größ- ten Deutschlands. Für Freiburgs Entwicklung als Software- und Digitalstandort ist auch das eine Chance und passt ins Bild der aufstrebenden Breisgau-Me- tropole, deren Bundesligist um den Europa- Pokal mitspielt und deren junge Entrepreneure auf Renn- oder Lastenrädern die Welt der di- cken Limousinen hinter sich lassen. Nikolai Se- xauer von der FWTM sagt, gerade entlang des Entwicklungspfades der Freiburger Standort- DNA mit Fokusthemen wie Nachhaltigkeit und Gesundheit sowie anwendungsorientierter, mittelstandsnaher Forschung und Entwicklung entstünden immer neue softwaregetriebene Start-ups und Spin-o•s. Eins führt dann zum anderen. Susanne Ehmann Info So fördert die IHK den Standort Die IHK informiert, vernetzt und fördert den Erfahrungsaustausch. Besteht eine konkrete Idee, berät die IHK ihre Mit- gliedsunternehmen zu passenden För- dermitteln. Ergänzend unterstützt sie den schnelleren Zugang von Unternehmen zur Wissenschaft und arbeitet am Ausbau des regionalen Innovationsökosystems. Im Bereich Existenzgründung und Start- ups ist die Gründungsinitiative Region Freiburg „Startinsland“ ein wichtiger Baustein, in dem die Start-up-Akteure der Stadt eng zusammenarbeiten. Michael Lö er: 0761/3858-264 michael.loe —er@freiburg.ihk.de Ansprechpartner Startinsland Ste en Hausch: 761/3858-1 29 ste šen.hausch@freiburg.ihk.de Foto: Haufe Group/Ste•en Höft Ob im Restaurant oder im Einzelhandel: Ihr Business ist stressig genug! Als globaler Food-Safety-Experte bieten wir unseren Kunden weltweit unkomplizierte, digitale Lösungen für zuverlässige HACCP-Compliance, belastbare Prozesse, kompromisslose Qualität und größtmögliche Nachhaltigkeit. Lebensmittel sicher lagern und verarbeiten, Verschwendung minimieren, Energie sparen.

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