Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 03/26 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
Die Ho nung auf eine konjunkturelle Erholung hat sich in der Region nicht erfüllt. Stattdes- sen verschärfen internationale Krisen die wirt- schaftliche Lage spürbar. Dies zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage der IHK zum Frühsommer. Aktuell bewerten 21 Prozent der Unternehmen ihreGeschäftslage als gut, während 58 Prozent von einer befriedigenden Situation berichten. Der Anteil negativer Einschätzungen ist zwar auf 21 Prozent zurückgegangen, bleibt aber weiterhin hoch. „Wir erleben aktuell eine doppelte Belastung“, erklärt IHK Präsidentin Birgit Hakenjos. „Zu den strukturellen Herausforderungen am Stand- ort kommen zunehmende außenwirtschaft- liche Risiken hinzu.“ Viele Betriebe sind nach mehreren Jahren schwacher wirtschaftlicher Entwicklung am Limit. Steigende Kosten, an- haltende Unsicherheiten und fehlende Plan- barkeit begrenzen die Handlungsspielräume zunehmend. Gleichzeitig fehlen oft die nanzi- ellen Pu er, um neue Belastungen abzufedern. Klare Erwartungen an die Politik Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung rich- tet IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos einen klaren Appell an die politischen Entscheidungsträger. Zentral sei jetzt, strukturelle Belastungen zu reduzieren und die Rahmenbedingungen für unternehmerisches Handeln spürbar zu ver- bessern. Hakenjos betont: „Es steht viel auf dem Spiel. Unsere Region ist eine der stärksten industriellen Produktionsstandorte in Deutsch- land.“ Gerade deshalb komme es jetzt auf ein gutes Zusammenspiel der Entscheidungsträ- ger an. „Strukturelle Belastungen reduzieren“ IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos Wirtschaft verharrt im Status quo: IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos fordert ein gutes Zusammenspiel zwischen Wirtschaft und Politik. Foto: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg lfkvs.de IHR LEBENSWERK IST KEIN ZUFALL. SEINE ZUKUNFT AUCH NICHT. LFK PARTNER: Die Wirtscha skanzlei für den Mittelstand. Unternehmensnachfolge? Mit LFK PARTNER.
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