Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 03/26 - Hochrhein-Bodensee
Druck zu performen oder eµzient zu sein“, be- richtet sie über ihren Einstieg. 2. Stets wachsen Es brauche Oenheit, um sich weiterzuentwi- ckeln. „Was nervt mich? Wo ecke ich an? Wo komme ich nicht weiter? Unter Wirtschafts- junioren können alle unkompliziert und ohne Scheu nach Feedback und Rat fragen“, sagt Johannes Straubmüller. Nicht nur, aber gerade wer allein ein Unternehmen leitet oder solo- selbstständig ist, pro©tiert von Sparringspart- nern – auch jenseits von Branchengrenzen. „Der Kontext mag ein anderer sein als in der eigenen Bubble, aber die Situationen sind ver- gleichbar“, erläutert Aileen Budde. Auf Augen- höhe voneinander zu lernen, das passiere im informellen Austausch, aber auch in Trainings und Workshops. „Ich habe ein Netzwerk ge- sucht, das mich nicht nur beru°ich, sondern auch persönlich weiterbringt.“ 3. Vor Ort und in der Welt Womit beide nicht gerechnet hatten, ist die internationale Reichweite. Im Netzwerk Junior Chamber International engagieren sich welt- weit insgesamt 200000Aktive. „Durch dieWirt- schaftsjunioren lerne ich Wirtschaft und Politik hier in der Region vertieft kennen“, so Budde. „Mit den Deutschland-, Europa- und Weltkon- ferenzen können die Kontakte auch darüber hinausgehen.“ Straubmüller ergänzt: „Den Ver- netzungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.“ Die European Academy in Schweden 2025 gehört zu seinen persönlichen Highlights. 4. Sicht- und hörbar Die Wirtschaftsjunioren verstehen sich als Stimme der jungen Wirtschaft. „Wir wollen dies noch bewusster nutzen und unsere Perspekti- ven einbringen“, beschreibt Aileen Budde eines der aktuellen Ziele. Daher organisierten sie vor der Landtagswahl eine Podiumsdiskussion, und sind auch in Vollversammlungen der IHK Hochrhein-Bodensee eingeladen. Johannes Straubmüller hebt die Umfragen der Bundes- geschäftsstelle in Berlin hervor, welche in die Politikberatung ein°ießen. „In einer Welt ohne Wirtschaftsjunioren hätten es junge Unterneh- mer und Führungskräfte deutlich schwerer, sich Gehör zu verschaen.“ 5. Mehr als ein Netzwerk Und siewären künftig um viele Freundschaften ärmer, sind sich Budde und Straubmüller einig. Wie langfristig und eng diese Verbindungen sein können, sehen sie nicht zuletzt bei Förder- mitgliedern. Wo der nächste Kontakt seinen Anfang nimmt? Vielleicht beim kommenden „Business mit Biss“, oder der nächsten Landes- konferenz. Für 2029, zum 70. Geburtstag in der Region, haben dieWirtschaftsjunioren sie nach Konstanz-Hegau geholt. „Wir haben Großes vor“, verrät Johannes Straubmüller. Bettina Fettich-Biernath Info IHK-Ansprechpartner Uwe Böhm, Geschäftsführer Wirtschaftsjunioren Hochrhein, 07622/3907-218, uwe.boehm@konstanz.ihk.de Alexandra Thoß, Geschäftsführerin Wirtschaftsjunioren Konstanz-Hegau, 07531/2860-131, alexandra.thoss@konstanz.ihk.de Landeskonferenz und mehr Eine Landeskonferenz wird von denen geprägt, die sie vorbereiten und möglich machen. DieWirtschafts- junioren laden ein, sie 2029 am Bodensee mitzugestalten. Wer in der Region Konstanz- Hegau oder Hochrhein als WJ mitmischen möchte, kann sich hier melden: Austausch und Vernetzung sind für die Wirtschaftsjunioren mit Kreissprecher Johannes Straubmüller zentral, sei es als Gast bei der IHK-Impulswoche (o.) oder auf der Landeskonferenz 2026 (u.). Wirtschaftsjunior Johannes Straubmüller „Alle unsere Mitglieder können unkompliziert und vor allem ohne Scheu nach Feedback und Rat fragen.“ Hochrhein-Bodensee 3/2026 41
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