Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 02/26 -Südlicher Oberrhein
Wollen die KI-Profis von morgen ausbilden: Hochschul-Rektor Stephan Trahasch (rechts) und Professor Jürgen Seitz Foto: Maxi Höck K I entwickelt sich vom technologischen Trend zum strategischen Wettbewerbs- faktor, weit über die Medienbranche hinaus. Mit der von Hubert Burda Media ge- förderten Stiftungsprofessur „Künstliche In- telligenz für digitale Medien und Geschäfts- modelle“ entsteht ein Ansatz, der Ausbildung, Wirtschaft und gesellschaftliche Verantwor- tung eng verzahnt. Doch wie breit ist ihr Wir- kungskreis tatsächlich? Im Gespräch erläutern Stephan Trahasch und Jürgen Seitz, warum KI- Kompetenzen künftig in nahezu allen Branchen unverzichtbar sind, wie Hochschulen auf die dynamischen Anforderungen der Wirtschaft reagieren – und weshalb technologische Ex- zellenz ohne ethische Reflexion nicht ausreicht. Ist die Stiftungsprofessur ausschließlich für die Medienbranche relevant oder entfaltet sie einen branchenübergreifenden Impact? Stephan Trahasch: Diese Professur ergänzt un- ser Angebot in den Bereichen angewandte KI, Medien undWirtschaft perfekt. Allein daraus ist erkennbar, dass regionaleUnternehmen davon profitieren können. Viele unserer Absolventin- nen und Absolventen finden dort häufig ihren Einstieg in die Marketingabteilungen, die ohne digitale Medien nicht auf der Höhe der Zeit wä- ren. Die KI ist eine disruptive Technologie, die Zeit benötigt, um sich zu verankern. Bei Hubert Burda Media war man schon immer früh dabei, neueste Technologien zu integrieren. Jürgen Seitz: Wir sehen uns in der Verantwor- tung, die KI-Profis von morgen auszubilden. Nahezu jedes Unternehmen hat bereits KI-Pro- jekte gestartet. Daher müssen sich Studierende aller Fachrichtungen frühzeitig in dieses The- menfeld integrieren. Unser Angebot wird des- halb auch auf Nicht-Techniker wie BWL-Stu- dierende oder Medienschaffende ausgerichtet sein, die nach ihrem Studium ja nicht zwangs- weise in Medienunternehmen arbeiten. Woher wissen Sie, welche Kompetenzen Unternehmen benötigen, um KI-generierte Geschäftsmodelle zu entwickeln? Südlicher Oberrhein Regio Datenräume 33 Sicherer Datenaustausch, ohne die Kontrolle zu verlieren IHK-Wahl 34 Mehr Frauen im Parlament: Die neue Vollversammlung steht IHK-Zusatzqualifikation 37 Wo Azubis lernen, KI mit Verstand einzusetzen Zukunft.Raum.Schwarzwald 38 Wie Beratungen Unternehmen helfen, voranzukommen Ausbildungsbetriebe 40 Qualifizierte Ausbilder machen Unternehmen attraktiv Veranstaltungen und Sprechtage 42 Förderprogramm 43 Innovationen rascher vom Start-up in den Mittelstand Veranstaltungen der IHK-Akademie 44
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5