Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe 02/26 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
Schwarzwald-Baar-Heuberg 2/2026 41 Foto: IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Die Wirtschaft in der Region startet ohne spür- baren Aufschwung ins Jahr 2026. Laut aktuel- ler Konjunkturumfrage bewerten 18 Prozent der regionalen Unternehmen ihre Geschäftslage als gut. 54 Prozent sprechen von einer befrie- digenden Situation, während 28 Prozent ihre Lage weiterhin als schlecht einordnen. Das konjunkturelle Klima bleibt damit klar hinter dem Landesschnitt zurück. Auch die Erwartungen der Unternehmen sind zurückhaltend. 20 Prozent rechnen mit einer besseren Geschäftsentwicklung, 55 Prozent mit stabilen Verhältnissen. „EnormeWiderstandskraft“ Die Ertragslage bleibt angespannt. IHK Präsi- dentin Birgit Hakenjos hierzu: „Unsere Unter- nehmen beweisen enorme Widerstandskraft, aber ein echter Aufschwung ist nicht in Sicht. Hohe Kosten, eine hemmende Bürokratie und Unsicherheit bremsen die wirtschaftliche Ent- wicklung aus. Dadurch fehlen neue Impulse für Beschäftigung und Entwicklung in der Region.“ Nach einem Herbst der Reförmchen brauche Deutschland jetzt ein Jahr der echten Refor- men. „Nur so gewinnen unsere Betriebe die nötigeWettbewerbsfähigkeit zurück.“ „Schluss mit Reförmchen“ Die regionale Wirtschaft zeigt sich robust, doch ein spürbarer Aufschwung bleibt bisher aus. IHK-Konjunkturumfrage Deutlicher Appell IHK-Präsidentin Birgit Hakenjos fordert ein Jahr der echten Reformen.
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