Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe März'26 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

macht man eben nicht so einfach eine holis­ tisch denkende Version vomWolf of Wallstreet. Also doch ein Flop? „Ich sehe uns eher als Test­ ballon, mit dem wir den Proof of Concept hin­ gelegt haben“, sagt Johannes Weide. „Wenn wir eine Private-Equity-Firma mit nur fünf Millionen aufziehen können und rentabel betreiben, was wäre dann erst mit 20 Millionen möglich?“ Das nächste große Ding… Hinzu kommt noch ein bisschen Silicon-Val­ ley-Mindset. „Uns geht es bei all diesen Din­ gen nicht nur um Geld“, sagt Johannes Weide irgendwann. „Wir gewinnen noch etwas viel Wertvolleres und das sind Erkenntnisse über die Zukunft.“ Welche Möglichkeiten kommen morgen auf den Markt? Wie wird das mit den Firmenkunden, wenn Qonto und Revolut erst ernst machen? „Diewenigsten Start-ups haben ihr Konto noch bei einer Sparkasse oder Volks­ bank“, sagt dazu Weide, der als bestens ver­ drahteter Netzwerker und guter Stratege gilt. Einer, der Kontakte herstellt, der Rat weiß, der immer ein offenes Ohr hat und das Gras wach­ sen hört. Und einer, der jetzt mit den Sevdesk- Gründern Fabian Silberer und Marco Reinbold nach deren Millionen-Exit das nächste große Ding aufzieht: Mit dem Fairspace-Projekt ver­ sucht man sich an der Quadratur des Kreises in der Baubranche und verspricht Neubau- Wohnungen für 9,54 Euro Miete je Quadrat­ meter. 100 neueWohnungen will man im ersten Schritt realisieren und hat sich dafür durch ei­ nen Riesenwust an Förderbürokratie gekämpft. Dahinter aber steckt dann doch irgendwie wie­ der dieser genossenschaftliche Gedanke: Was einer allein nicht schafft – das schafft man ge­ meinsam. Ulf Tietge „Ich sehe uns als Test- ballon. Wenn wir eine Private-Equity-Firma mit nur fünf Millionen aufziehen können – was wäre dann erst mit 20 Millionen möglich?“ Johannes Weide, BlackVRst Equity Genossenschaftliche Rebellen Mehr über die BlackVRst-Gruppe und die unkonventionellen Volksbänker aus Lahr findet sich auf deren Website unter:

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