Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Dezember'25 - Hochrhein-Bodensee
Vernetzt in die Zukunft Im Kampf gegen den Fachkräftemangel unterstützen Hochschulen Unternehmen mit Ausbildung, Wissenstransfer und Weiterbildung. Bei einer Pilotveranstaltung tauschten sich Teilnehmer dazu aus. Hochschule tri t Wirtschaft Wie können Unternehmen Fachkräftemangel, Transformation und steigendem Weiterbil- dungsbedarf begegnen? Nicht immer müs- sen sie sich diesen Herausforderungen allein stellen. Bei der Ausbildung der Fachkräfte von morgen sind die Hochschulen unersetzliche Partner. Aber auch mit Wissens- und Techno- logietransfer sowie passgenauenWeiterbildun- gen können Hochschulen unterstützen. Diesen Ansatz verfolgte die Veranstaltung „Kooperatio- nen zwischen Hochschulen und Unternehmen erfolgreich gestalten – MINT-Partnerschaften in der Region stärken“. Organisiert wurde sie von der Federführung Hochschulpolitik des BWIHK in Kooperation mit Südwestmetall, dem Bildungswerk der baden-württembergischen Wirtschaft und dem Ministerium für Wissen- schaft, Forschung und Kunst. „Ziel der Veranstaltung war es, Sensibilität bei Hochschulen und Unternehmen aus der Re- gion dafür zu schaen, welchen Nutzen mög- liche Kooperationen für Unternehmen und Hochschulen mit sich bringen können“, sagt Organisator Christian Reck, Projektmanager der IHK Reutlingen und verantwortlicher Re- ferent für die Federführung Hochschulpolitik beim BWIHK. „Außerdem stand das Thema Vernetzung auf der Agenda. Wir wollten neben dem inhaltlichen Input einen Raum schaen, in welchemUnternehmen und Hochschulen nie- derschwellig erste Kontakte knüpfen konnten.“ Raum für Gespräche Rund 30 Teilnehmer trafen sich Mitte Oktober in der IHK in Konstanz, um sich über erfolg- reiche Formate der Zusammenarbeit aus- zutauschen. In Impulsvorträgen gaben die Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft Einblicke in erste Projekte und Kooperationen, die Brücken zwischen Hochschulen und Unter- nehmerschaft schlagen. Dabei gingen die Vor- tragenden auf verschiedene Themen ein, wie etwa Unternehmensgründungen direkt aus den Hochschulen heraus oderWeiterbildungs- angebote von Universitäten und Hochschulen, die sich an Berufstätige richten. Im Anschluss bot die Veranstaltung Raum für oene Diskussi- onen. Gemeinsamwurden Ideen und Lösungs- ansätze zur Stärkung der Zusammenarbeit aus- getauscht. „Die Veranstaltung in Konstanz war der Auf- takt einer Veranstaltungsreihe, die noch im Dezember dieses Jahres in Stuttgart, bei den Kooperationspartnern von Südwestmetall, fort- gesetzt wird. Sollte auch der zweite Termin gut angenommen werden, möchten wir im nächs- ten Jahr weitere Veranstaltungen an anderen Hochschulstandorten ausrichten“, sagt Reck. Interessenten gebe es bereits. jb Welchen Nutzen Kooperationen für Unternehmen und Hochschulen mit sich bringen, stellten Referenten bei einer Veranstaltung in der IHK in Konstanz dar. Foto: IHK Hochrhein-Bodensee Hochrhein-Bodensee 12/2025 38 IHK-Ansprechpartner Christian Reck, Projektmanager bei der Haupt- geschäftsführung/Federführung Hochschul- politik BWIHK, IHK Reutlingen, 07121/201-275, reck@reutlingen.ihk.de 3152
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