Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'25 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Wirtschaft im Südwesten 11/2025 67 Ihre Sonne verdient den besten Service! Mit dem naturenergieWartungs- und Inspektionsservice Damit Ihre Photovoltaikanlage das hält, was sie verspricht: maximale Leistung, absolute Sicherheit und eine lange Lebensdauer. Mehr Ertrag: Wir erkennen Leistungsverluste, bevor sie spürbar werden Mehr Sicherheit: Durch regelmäßige elektrische Prüfungen nach DGUVV3 Mehr Zukunft: Ihre Anlage bleibt länger fit und nachhaltig leistungsstark Mehr Verlässlichkeit: Geprüfte Nachweise sichern Ihre Garantie- und Versicherungsansprüche Fordern Sie jetzt Ihr individuellesWartungsangebot an! solar-service@naturenergie.de | 07623 92-1216 Jetzt beraten lassen! Anzeige bei unterscheidet der geschäftsführende Ge- sellschafter von Bacher Edelstahlverarbeitung in Stockack zwischen Produkt- und Prozess- innovationen. Von Letzteren spürten Kunden oft wenig: „Dahinter steckt unsere interne Bril- le. Diese Entwicklungen werden erst sichtbar, wenn durch die Integration neuer Technolo- gien oder durch die Verknüpfung von Tech- nologien etwas ermöglicht wird, das es bisher nicht gab oder in unserer Branche noch nicht eingesetzt wurde.“ Das Unternehmen, das vor allem im Bereich Life Science stark ist, hat 25 Mitarbeiter und setzt bei F&E auf das Wissen in den eigenen Reihen und die Zusammenarbeit mit Kunden sowie Auftraggebern. Dafür wurde ein Prozess ins Le- ben gerufen: Innoxvation – eine Kombination aus Inox für Stahl und Innovation. Eingebunden sind der Vertrieb, die Konstruktionsabteilung und die Fertigung. Dieses Zusammenspiel hat sich bewährt: „So sind wir in der Lage, aus einer Idee recht schnell einen Prototyp zu fertigen.“ Freiräume, auch für Fehler, umdaraus zu lernen, sind Mario Bacher wichtig. „Trial and Error ge- hört für mich dazu.“ Nur dann sei es möglich, eine Richtung festzulegen und dann ins Fein- tuning zu gehen. Risiko gehört dazu Trial and Error: Dass es für diese englische Wortkreation keine passende Redewendung im Deutschen gibt, ist bezeichnend. Dafür gibt es hier die „German Angst“, für die sich in England keine echte Entsprechung findet. „In Deutschland ist man grundsätzlich erst einmal skeptisch“, hat TimoWeber festgestellt. Auch er setzt – wie Mario Bacher – auf F&E als Quer- schnittsthema. Die Visco Jet Rührsysteme hat ähnlich vieleMitarbeiter und auch keine eigene Forschungsabteilung. Das schadet dem Inno- vationsgeist aber nicht: „Wir haben schon Pro- dukte umgesetzt, wo Fachleute anfangs immer gesagt haben, dass das so nicht funktionieren würde. ‚Das ist ingenieurstechnisch gar nicht möglichʻ, hieß es. Wir sollten das lassen. Doch das haben wir ignoriert, es gemacht, getestet – und es hat funktioniert“, sagt der Geschäfts- führer des Küssaberger Unternehmens. Für Timo Weber heißt Innovation allerdings nicht nur Produktentwicklung. „Innovation kann auch im Prozess stattfinden. Das ist bei uns ein ganz wichtiges Thema.“ Hier war es vor allemdie Digitalisierung, die viele Ressourcen im Bereich Entwicklung gebunden hat. Doch wie groß die Innovationstätigkeit in Prozent aussieht, vermag der Geschäftsführer nicht zu sagen: „Die Zeiten dafür schreiben wir nicht separat auf.“ Denn von Belang sei nur das Ergebnis, macht er klar. „Es muss am Ende einen Return geben.“ Zentrales Element Manuel Stein sagt es deutlich: „Innovation ist unfassbar wichtig für uns und ein zentraler Mario Bacher setzt mit seiner Bacher Edelstahl- verarbeitung auf den Innoxvation-Prozess, um so schnell wie möglich einen Proto- typ entwickeln zu können. Die Ideen dafür kommen oft von Kunden… Fotos: Bacher Edelstahlverarbeitung, ARaymond

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