Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'25 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Schwarzwald-Baar-Heuberg 11/2025 47 Hallenbanner SV Zunsweier_Kunde Storz Fußbodenbau GmbH Größe: 2500x1000mm//Standard Material: PVC-Plane mit PVC-Ösen Stückzahl: 1 I ndus t r i e fußböden Dr. Oetker GmbH (Ancel) in F-67130 Schirmeck 77656 Offenburg-Elgersweier Carl-Zeiss-Straße 18 Tel. 0781 / 6059 - 0 www.storz-fussbodenbau.de info@storz-fussbodenbau.de Die Hochschule Furtwangen ist einzigartig durch ihre Lage und durch ihre Tradition. Wir sind aus der ersten staatlichen Uhrmacher- schule in Deutschland entstanden, bei uns wurde die Kuckucksuhr erfunden. Auch die Wurzeln vieler Unternehmen der Region rei- chen zurück in diese Zeit, in der mit Schaffens- kraft und Ausdauer große Herausforderungen gemeistert wurden. Die Hochschule ist für ihren Pioniergeist be- kannt – wir haben immer wieder einzigarti- ge Studieninhalte entwickelt. Heute sind wir Vorreiter im Sicherheitsingenieurwesen und führend in den Bereichen Health und Techno- logies. Unsere starke anwendungsorientierte Forschung ist auch international sichtbar – von Mikrosystemtechnik zu künstlicher Intelligenz bis zu Medizintechnik und Nachhaltigkeit. Was uns ausmacht, ist die Atmosphäre an der HFU: ein echtes Miteinander. Professorinnen und Professoren, Mitarbeiter und Studierende begegnen sich auf Augenhöhe. Das macht uns sehr persönlich und nahbar. Die Hochschullandschaft wandelt sich. Können Sie ein aktuelles Lagebild für Ihre Hochschule beschreiben? Wir stehen in einem dynamischen Umfeld, das durch viele Faktoren beeinflusst wird: Zum ei- nen gibt es durch den demografischenWandel in Summe weniger Studienberechtigte. In den vergangenen Jahren sind die Studienanfän- gerzahlen sowohl bundesweit als auch in Ba- den-Württemberg zurückgegangen. Und die klassischen Vollzeit-Studienmodelle passen für viele junge Menschen nicht mehr zu ihrem Lebensentwurf. Corona hat diesen Trend noch verstärkt. Parallel wächst derWettbewerb durch neue, oft sehr flexible Angebote – nicht zuletzt privater Hochschulen. Für uns heißt das: Wir müssen unser Profil schärfen, um attraktiv zu bleiben. Unser Ziel ist es, Studienangebote zu schaffen, die nicht nur passgenau auf die Be- dürfnisse von Gesellschaft und Wirtschaft re- agieren, sondern auch Trends setzen. Wohin möchten Sie die Hochschule ent- wickeln? Und wen müssen Sie dafür alles an Bord holen? Das Profil der HFU zu schärfen, bedeutet, unse- re Stärken noch deutlicher auszubauen. Dazu zählt in jedem Fall der Bereich der Gesundheit und der Technologien. Gleichzeitig wollen wir in gesellschaftlich relevanten Zukunftsthemen wie Sicherheit noch sichtbarer werden. Neben der inhaltlichen Weiterentwicklung werden wir auch bei den Lehr- und Lernformaten auf In- novation setzen. Es braucht neue Lernformen, die sich an individuelle Bedürfnisse anpassen. „Blended learning“ wird eine große Rolle spie- len. Und natürlich brauchen wir die enge Zu- sammenarbeit mit unseren Kooperationspart- nern und der Industrie. Welche Formen der Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft wünschen Sie sich an der Hochschule? Ich wünsche mir noch mehr gemeinsame For- schungsprojekte. Und mehr Trainee-Program- me mit der Industrie auch für internationale Studierende. Wir wollen dynamische Zusam- menarbeit ermöglichen in agilen Formaten wie unseren Courage Hubs, um Innovationen zu fördern. Als Hochschule für angewandte Forschung sind wir darauf spezialisiert, wissenschaftliche Lösungen für Fragestellungen aus der Praxis zu finden, ob das in gemeinsamen Drittmittel- projekten ist oder in ganz konkreter Auftrags- forschung für die Industrie. Für unsere Wirt- schaftspartner wollen wir noch mehr starke Weiterbildungsangebote entwickeln – um Transformation zu begleiten und dem Bedarf an qualifizierten Fachkräften nachzukommen. Die Hochschule feiert dieses Jahr ihr 175-jähriges Jubiläum. Welche Headline wünschen Sie sich für das 180-jährige? Wir sind sehr stolz auf unsere lange Tradition. So wie die Schwarzwälder Uhren weltweit Er- folge feierten, so verbinden wir heute regio- nale Stärke mit internationaler Strahlkraft. Zum 180. Jubiläum würde ich gerne die Überschrift lesen: „Juwel im Schwarzwald: Hochschule Furtwangen ist eine der innovationsstärksten Hochschulen Deutschlands“. Berthold Merkle Info Kontakt zur IHK-Ansprechpartnerin Sie möchten bei Traineeprogrammen, Abschlussarbeiten und Innovationsvor- haben mitwirken? Melden Sie sich bei Daniela Jardot, 07721/922-1 21, jardot@vs.ihk.de Alexandra Bormann, Rektorin der Hochschule Furtwangen „Wir sind Vorreiter im Sicherheits- ingenieurwesen und führend in den Bereichen Health und Technologies.“

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