Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'25 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

Schwarzwald-Baar-Heuberg 11/2025 41 Verkauf Mietpark Kundendienst Ersatzteile Staplerschein Im Grund 7 • 88356 Ostrach • Tel. 0 75 85-93 03-0 • www.kugler.net Allmendstraße 6 77709 Oberwolfach Tel. 0 78 34 / 335 Fax 0 78 34 / 503 info@kleinbub-gmbh.de www.kleinbub-gmbh.de Rohrlaserschneiden • Pulverbeschich ten • Rohrbiegen • Schweißen NEU Schweißzelle Schnell Produktiv Flexibel Fotos: Ralf Graner Engagieren sich als Tandem für den Einsatz von KI in der dualen beruf- lichen Bildung: Schulleiter Martin Zwosta (l.) und Clemens Boog. Schon einen Schritt voraus KI in der Ausbildung Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg nimmt im Bereich künstliche Intelligenz in der Ausbildung eine Vorreiterrolle ein. Wir haben mit Clemens Boog gesprochen, Vorsitzender des IHK-Berufsbildungs- ausschusses und Leiter der Aus-/Weiterbildung bei Aumovio. Wie ist der Stand der Nutzung von KI in den Unternehmen? Zahlreiche Unternehmen nutzen bereits KI-Tools im betrieblichen Alltag, wie zum Beispiel Microsoft Copilot, und mehr und mehr auch in der Ausbildung. Nach meiner Einschätzung ist die Integration von KI in den Betrieben deutlich weiter fortgeschritten als in schulischen Ausbildungsstrukturen. Jetzt kommt es darauf an, schnell tragfähige Konzepte zu entwickeln und die bisherigen Erfahrungen systema- tisch auszuwerten. Der Berufsbildungsausschuss der IHK Schwarz- wald-Baar-Heuberg ist hier im bundesweiten Vergleich einen Schritt voraus und hat beim Thema KI in der Ausbildung bereits 2023 die dazu notwendigen formellen Voraussetzungen ermöglicht. Wie kam es zu dieser Entwicklung? Die Idee zu der nun aktuellen Zusatzqualifikation „KI und maschinel- les Lernen“ basiert auf der Entwicklung und Implementierung des Ausbildungsberufes des Mathematisch-technischen Softwareent- wicklers im Jahr 2018. Zusammen mit zwei Industrieunternehmen der Region, der Kaufmännischen- und Hauswirtschaftlichen Schule in Donaueschingen, der IHK und dem Regierungspräsidium ist es ge- lungen, die Basis für einen zukunftsfähigen Informatikberuf zu legen. Wie geht es weiter? In Zusammenarbeit mit Unternehmen der Region, den beruflichen Schulen und der IHK wird das Thema weiter vorangetrieben. Die KI- Zusatzqualifikation wird nicht nur für den Mathematisch-technischen Softwareentwickler, sondern auch für andere Ausbildungsberufe an- geboten werden, zum Beispiel für kaufmännische Berufe oder Me- chatroniker. Interview: Johannes Fritsche

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