Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'25 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

buehrer-wehling.de Dass Holz als Baustoff Perspektive hat, ist im Südwesten keine Überraschung. „Bauen mit Holz hat in unserer Region eine lange Tradition – vom Schwarzwaldhaus bis hin zu modernen Architekturkonzepten für Wohnen und Ge- werbe“, weiß Alwin Wagner, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Südlicher Ober- rhein. Gerade aktuell zeige sich das Potenzial im Holzbau: „Holz ist ein nachwachsender, re- gional verfügbarer Baustoff mit hoher Vorferti- gungstiefe. Das reduziert Bauzeiten und schafft neue Perspektiven für bezahlbares, klima- freundliches Bauen. Für den Südwesten sehe ich deshalb nicht nur eine starke Relevanz, son- dern auch einen klaren Wachstumspfad.“ Moderne Holzbauten gibt es daher immer mehr. So hat der 2021 in Freiburg fertiggestellte Buggi 52 gezeigt, wie sich ein Wohngebäude mit acht Etagen in Holzbauweise realisieren lässt. Erd- und Untergeschoss bestehen aus Stahlbeton, alles darüber ist – bis in 25 Me- tern Höhe – als Holzrahmenbau entstanden: ein ressourceneffizientes, kleines Hochhaus, mehrfach geadelt, unter anderem mit dem Deutschen Holzbaupreis. Ein anderer Hingu- cker: Der imSeptember 2023 eingeweihte Neu- bau der Bergrettungswache in Hinterzarten, ein Schmuckstück für 1,7 Millionen Euro. Mit dem Bau hat die Bergwacht Schwarzwald ein Signal gesetzt für die innovative und traditionsverbun- dene Holzbauweise öffentlicher Einrichtungen in der Region. Auch die Statistik untermauert die Relevanz des Baustoffs Holz. 30 Prozent aller Nichtwohnge- „Mit der richtigen Vorfertigungstiefe reduziert Holz Bau- zeiten und schafft neue Perspektiven.“ Alwin Wagner, stv. Hauptgeschäftsführer der IHK

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