Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe September'25 -Südlicher Oberrhein

UF Gabelstapler GmbH I Am Flugplatz 10 I 88367 Hohentengen I Tel. 07572 7608-0 I info@uf-gabelstapler.de I www.uf-gabelstapler.de Verkauf I Vermietung I Kundendienst I UVV-Abnahme I Ersatzteile I Regaltechnik I Fahrerschulung und Weiterbildung Seitenstapler - exklusiv bei uns! Maximale Leistung trifft auf Präzision: Der neue Combilift FSE 8000 ET Seitenstapler! I Platzsparend & effizient: Optimal auf engem Raum I Leise & emissionsfrei: 96 kWh Elektroantrieb I Komfort & Kontrolle: ergonomisches Design und Funktion I Intelligente Traktion: Patentierte Technologie I Robust & Vielseitig: Ideal für Holz-, Stahl-, Kunstoff-, und Baustoffindustrie und alle sperrigen Güter Mehr Raum, Sicherheit und Effizienz! Vorführungenmöglich! Gernemelden! Ihr Partner für I Arbeitsbühnen I Gabelstapler I Teleskopstapler I Regale I Lagertechnik I u.v.m. NEU!! Exklusiv bei uns!! Gut bedacht: Luftbild der Firma Keller Blech- technik aus Endingen mit dem Stromspeicher am Rand des Parkplatzes (links) Bild unten: Roland Müller, Gründer von RM Solar mit inzwischen 50 Mitarbeitern Lokale Speicherlösungen baut seit 2014 auch Automatic Storage Device (ASD), ein Unterneh- men der Knoll-Gruppe aus Umkirch bei Frei- burg. Zu Beginn ausschließlich für Privatleute, aktuell überwiegend für Gewerbekunden. „Die Anzahl der Anfragen geht deutlich nach oben“, sagt ASD-Geschäftsbereichsleiter Michael Soukup. „Fast jeder Mittelständler beschäftigt sich mit dem Thema.“ So hat ASD im Jahr 2022 die Photovoltaik- Dachanlage der Firma Keller Blechtechnik in Endingen am Kaiserstuhl um einen Spei- cher-Container mit einer Kapazität von 513 Kilowattstunden ergänzt – prominent platziert auf dem Firmengelände. Ziel: möglichst viel vom eigenen Sonnenstrom für die energie- intensive Produktion nutzen. Zwischenzeit- lich ließ Firmenchef Harald Keller den Spei- cher auf 600 Kilowattstunden erweitern. Fast 70 Prozent seines Stroms nutzt er so im eige- nen Betrieb, der Rest geht ins Netz. Umgekehrt spart er jährlich mehrere 100000 Kilowattstun- den Netzstrom ein. „Die Investition macht sich bezahlt“, sagt Harald Keller. In sieben Jahren werde sie sich amortisiert haben, aber das ist nicht die alleinige Motivation. Sein Familien- betrieb, den er in vierter Generation leitet, soll „mit intakter Umwelt“ auch in der fünften Gene- ration noch Blechprodukte produzieren. „CO 2 - Neutralität ist kein Gerede, wir tun’s einfach.“ Und natürlich spricht er gern darüber, insbe- sondere seit das Interesse so groß ist, dass er regelmäßig Besuchergruppen begrüßen kann. Netzbetreiber sind (noch) außen vor Mit dem Zuwachs an Speichern haben auch die Netzbetreiber alle Hände voll zu tun. „Die Anfragen nehmen in den vergangenen zwölf Monaten stark zu“, berichtet Edmund Martin, Geschäftsführer der Energieversorgung Süd- Anzeige baar (ESB) in Blumberg. Sein Unternehmen (41 Mitarbeiter, 35Millionen Euro Jahresumsatz) beliefert gut 24000 Einwohner mit Strom. Der viel diskutierte Netzausbau ist auch hier ein großes Thema. Rund vier Millionen Euro inves- tiert die ESB jährlich. Hätte er einen Wunsch frei, würde Martin die gesetzlichen Vorgaben ändern. „Aktuell darf ein Netzbetreiber keine netzdienlichen Speicher betreiben“, erklärt der 58-Jährige. „Würde das gehen und diese auch regulatorisch anerkannt werden, könnten wir uns einiges an Netzausbau sparen, was sich positiv auf die Netzentgelte auswirken würde.“ Benedikt Brüne Noch Fragen? Zur Energiewende gibt es kompetente Ansprechpartner bei Ihrer Kammer. Namen und Kontaktdaten finden Sie auf Seite 15. Fotos: Keller Blechtechnik; Benedikt Brüne

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