Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe September'25 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
Ressourcen bündeln. Vorsprung schaffen. www.hewa-ft.de Stahlbau + Hallenbau Lager + Fördertechnik CNC – Brennen, Bohren, Sägen Autokrandienst Schweißfachbetrieb nach DIN EN 1090 Brambachstraße 8 77723 Gengenbach Tel. 0 78 03/93 34 0 Fax 0 78 03/93 34 34 info@stahlbauschaub.de www.stahlbauschaub.de 1016 – 13532 – 015 Schaub – 4c – 1/6 = 89 x 82 mm – 1. KA 16.09.2014 SICHERHEIT. MOBILITÄT. PLANBARKEIT. WARTUNGSPAKETE, DIE PASSEN. PUNKT. Sichern Sie sich jetzt sorgenfreien Service zum Fixpreis – individuell für Ihr Modell, egal ob A-Klasse, EQS, Octavia oder Enyaq. Ob Verbrenner oder elektrisch: Mit Originalteilen, flexiblen Laufzeiten und voller Kostenkontrol- le bleibt Ihr Fahrzeug in Bestform. Die Wartung erfolgt nach Herstellervor- gaben – die Mobilitätsgarantie bleibt erhalten, und Sie fahren sorgenfrei. Ganz ohne böse Überraschungen – dafür mit dem guten Gefühl, perfekt betreut zu sein. Abschluss? Jederzeit möglich. Und auf Wunsch bequem per monatlicher Rate. Jetzt zu Schmolck – und Wartung neu erleben! Schmolck GmbH & Co. KG I Am Elzdamm 2 | 79312 Emmendingen I www.schmolck.de INFORMIEREN & PAKET ABSCHLIESSEN TOPFIT UNTERWEGS – MIT DEN SCHMOLCK WARTUNGSPAKETEN FÜR MERCEDES & ŠKODA! Baden-Württemberg. Den Großteil ihres Energiebedarfs wird die neue Fabrik künftig über Geothermie, Produktions-Ab- wärme und die bislang größte Photovoltaikanlage am Stand- ort abdecken – auch die benachbarte Innovation Factory kann dann CO₂-neutral betrieben werden. Mit Abwärme das Schwimmbad heizen: Bewährte Nachbarschaftshilfe in Spaichingen Doch auch kleine und mittelständischeUnternehmen wollen mit selbsterzeugtem Strom Kosten sparen. Seit 2022 nutzt die Spaichinger Firma VHW Metallpresswerk (rund 140 Mit- arbeiter und etwa 40 Millionen Euro Umsatz) erneuerbare Energien für sich: Eine Photovoltaikanlage auf den Firmen- dächern erzeugt rund 500000 Kilowattstunden Strom pro Jahr, immerhin fünf Prozent des gesamten Strombedarfs der Firma. Investitionskosten: rund 396000 Euro, finanziert aus Eigenkapital. Schöner Zusatzaspekt: Mit der Abwärme der Produktion wird das Spaichinger Freibad geheizt. Eine Idee der VHW-Firmengründer aus 1982. Ähnliches gibt es in Ober- kirch: Die Papierfabrik Koehler beheizt das benachbarte Frei- bad mit ihrer Abwärme. Der nächste Schritt zur Energieautarkie: Den hausgemachten Stromwirtschaftlich speichern Doch ein Unternehmen muss das Projekt „eigene Strom- erzeugung“ erst einmal stemmen können. Beispiel Fischer: Zu den Gesamtinvestitionskosten äußert sich das Unterneh- men nicht, aber allein die zwei geplanten Windkraftanlagen kosten je etwa 12,5 Millionen Euro. Lohnt sich der Aufwand? „Auf jeden Fall“, ist Geschäftsführer Hans-Peter Fischer über- zeugt. Selbsterzeugter Strom sei einfach günstiger. Fischer: „Wir dürfen den erzeugten Strom direkt in unser Stromnetz einleiten, sparen Netzgebühren und Stromsteuer. Das erhöht unsereWettbewerbsfähigkeit. Außerdem haben wir dadurch planbare und kalkulierbare Stromkosten.“ Doch die Latte an Vorteilen ist noch länger. Neben der Un- abhängigkeit von Lieferengpässen und der Absicherung gegen steigende Strompreise bietet eigener Strom auch Versorgungssicherheit bei Ausfällen – insbesondere in Kom- bination mit Speichertechnologien, ergänzt Dirk Schroff, Energieexperte von der IHK Hochrhein-Bodensee. Auch der CO 2 -Footprint des Unternehmens werde deutlich ver- „Banken und Investoren wer- den Klimaschutzbemühungen künftig sehr genau prüfen.“ Dirk Gärtner, IHK Südlicher Oberrhein
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