Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juli/August'25 -Südlicher Oberrhein

23 7+8 | 2025 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten BAUEN, WOHNEN, MODERNISIEREN ANZEIGE Enterprise Europe Network Neue Förderperiode startet D as Enterprise Europe Network (EEN) der IHK Südli- cher Oberrhein bleibt für die kommenden dreiein- halb Jahre Partner im EU-weiten Netzwerk und damit Ansprechpartner für Unternehmen rund um die Themen des EU-Binnenmarkts sowie der Internationalisierung. Die EU-Kommission kofinanziert das Netzwerk bis Ende 2028 und fördert somit auch die Unternehmen in der Region Südlicher Oberrhein. Das EEN-Team der IHK besteht aus fünf Experten aus den Bereichen International sowie Innovation und Um- welt. Zusammen mit den neun Partnern des Baden-Würt- tembergischen EEN-Konsortiums sowie den weltweit über 600 EEN-Partnern in 56 Ländern informiert, unter- stützt und berät das Team Unternehmen zu Themen wie Auslandsgeschäfte und Markterschließung für Produkte und Dienstleistungen, internationale Geschäftskontak- te, öffentliche Ausschreibungsverfahren in der EU, EU- Initiativen, -Gesetze und -Vorschriften oder europäische Programme und Projekte. Ziel ist es, die (internationale) Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz der regionalen Wirt- schaft zu stärken. Das Serviceangebot ist breit gefächert. Neben der in- dividuellen Beratung werden zahlreiche Fachartikel auf der IHK-Homepage, ein vielfältiges Veranstaltungsport- folio und einzelbetriebliche Schulungen wie zum Beispiel das Format „Fit für öffentliche Aufträge“ angeboten. Die Arbeitskreise – unter anderem zum Thema „Ent- sendung von Arbeitnehmern“ oder zum Nachbarland Frankreich – eröffnen die Chance, von Expertenwissen aus den Impuls- und Fachvorträgen zu profitieren und sich mit anderen Unterneh- men auszutauschen und zu vernetzen. Im Rahmen von Unterneh- merreisen, die das EEN in diverse EU-Länder organi- siert, können Unternehmer neue Märkte entdecken und neue ausländische Ge- schäftspartner gewinnen. 2026 ist eine Reise für die Medizintechnikbranche nach Frankreich geplant, für die Biotechnologiebranche nach Irland sowie für die KI- Industrie nach Österreich. Wer Interesse hat, kann sich jetzt schon melden. Zudem bildet das EEN eine Schnittstelle zu EU-Institu- tionen und sammelt Problemstellungen, Erfahrungen und Kritikpunkte der Unternehmen zum EU-Binnenmarkt. Diese werden anonymisiert an die EU-Kommission wei- tergeleitet. Im Allgemeinen funktionieren die Geschäf- te im EU-Binnenmarkt reibungslos. Dennoch können Probleme und Hürden die Geschäftstätigkeit über die Grenzen hinweg behindern. Das EEN bittet um Rückmel- dung; nur so kann es der EU-Kommission berichten, wo es hakt, und was verbessert werden sollte. ste Petra Steck-Brill 07821 2703-690 petra.steck@ freiburg.ihk.de Weitere Informationen: Fragen rund um EU-Binnenmarkt oder Internationalisierung? Das Enterprise Europe Network der IHK Südlicher Oberrhein ist Ansprechpartner für Unternehmen.

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