Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juli/August'25 -Südlicher Oberrhein
22 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 7+8 | 2025 REGIO REPORT IHK Südlicher Oberrhein ANZEIGEN WIRKT! WIR MACHEN ES MÖGLICH. IN IHREM IHK-MAGAZIN. Tel. 07221 21 19-0 · verlag@endriss-pruefer.com ©GossVitalij/AdobeStock Förderpreisträger Simon Huber „Meine Ausbildung war super!“ M it 21 Jahren gehört Simon Huber ei- gentlich zu der Generation, der man kli- scheehaft abspricht, was für den Arbeitsalltag oder für das gesellschaftliche Miteinander in den Augen der Älteren so wichtig ist: Streb- samkeit, Verantwortungsbereitschaft, Fleiß, Ehrenamt und Engagement in der Gesell- schaft, ja sogar ein Stück Souveränität und Unaufgeregtheit. Aber: Simon Huber bringt das alles mit. Und übrigens nicht nur er, wie unsere Serie der Förderpreisträger zeigt … Der junge Renchtäler aus Bad Peterstal- Griesbach erhielt nach Ende seiner Ausbil- dung zum Industriemechaniker im vergange- nen Jahr den IHK-Förderpreis der Gisela und Erwin Sick Stiftung. Kein Wunder: 95 Punkte erlangte er als Auszubildender des Oppe- nauer Unternehmens Mulag Fahrzeugwerk in seiner Abschlussprüfung – und schloss somit als Kammerbester ab. „Ich bin wirk- lich in meinem Wunschberuf angekommen“, berichtet Simon Huber – und erklärt damit auch, warum er nach dem Schulabschluss mit Mittlerer Reife so für seine duale Ausbil- dung brannte, und heute auch dafür, dass er als Industriemechaniker beim Hersteller von Spezialfahrzeugen für das Flughafenvorfeld und die Straßen-Unterhaltung übernommen wurde. „Mulag ist hier im Renchtal als Arbeit- geber namhaft und weltweit als Produzent von Spezialfahrzeugen“, sagt er. „Diesen guten Ruf kann ich nur bestätigen: Meine Ausbildung war super!“ Als Kind von Landwirten gehört die Arbeit auf dem Hof beziehungsweise im Stall wie auch das Schrauben in der Werkstatt für Simon Huber schon immer zum Alltag. Übrigens auch das Engagement in den Vereinen im Heimatort – in der Narrenzunft und bei der Landjugend. In dieser ist Simon Huber sogar als Vorstand aktiv. Nicht zuletzt deshalb, weil er die Gemeinschaft sehr mag und das Ge- fühl, „dass sich alle gut verstehen“. Er sieht dieses Engagement eigentlich sogar als völlig normal, denn: „Wir haben hier gerade bei den Vereinen einen extremen Zuwachs bei uns im Renchtal.“ Wie es als Industriemechaniker – mittlerweile ist er im zweiten Gesellenjahr – nun für ihn weitergeht, will Simon Huber im Augenblick noch nicht entscheiden: „Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag erhalten, und ich denke, dass mich Mulag auch bei der Weiterqualifizierung unterstützen wird. Und die IHK hat ja jede Menge Weiterbildungen im Angebot“, blickt er positiv in die Zukunft. Doris Geiger Bild: Markus Schwerer Ehrenamtlich engagiert: Simon Huber Die Förderpreisträger der IHK sind nicht nur Auszubildende mit guten Leistungen – es sind auch junge Menschen, die mit einer ganz besonderen Haltung in ihr Berufsleben starten. In einer Serie stellen wir diese außergewöhnlichen jungen Leute vor.
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