Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'25 -Südlicher Oberrhein

25 6 | 2025 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten REGIO REPORT ( " " " !! " " " " ! !!" " $ '#%""# '$ '#% $ '#%" ' # #& ! "%' '&"# '$ '#%( # ' '%$ ( '" & '#%" !&! ' '&% $!& " % $ !&#"!%# & SUPPORT & CONSULTING Ein Unternehmen der SCHWERDT GRUPPE Arbeitssicherheit Arbeitsmedizin Brandschutz !%'&" % ' ! $"% '( ( ' ! $ % & '&( &( %! '$ $!&'&( & ( $ '#%" &'& $ & '& Tel. 0 78 34 / 335 Fax 0 78 34 / 503 info@kleinbub-gmbh.de www.kleinbub-gmbh.de Rohrlaserschneiden • Pulverbeschichten • Schweißen • Schweißzelle Rohrbiegen Allmendstraße 6 77709 Oberwolfach OHNE STROMZUFUHR HÖHENVERSTELLBAR WERKBANK Hub- und Arbeitstische FUß- HYDRAULIK ŕ Produkt digital erleben. noch mehr Platz und Freiraum Scheiwe und ihre Mit-Girls fanden es „interessant, wie groß das Lager ist und welche Techniken es bei Wagner gibt“, erzählt die Schülerin. Dass die Mädchen auch selbst Hand anlegten beim Eintüten der Pro- dukte in der Kommissionierung, ist für Ellen Wagner eine Selbstver- ständlichkeit. Die Geschäftsführerin ist sich sicher: „Will man junge Menschen für das eigene Unternehmen gewinnen, muss man sie erfahren lassen, was sie können.“ Der Frauenanteil liegt bei Wagner System unter den rund 200 Mitarbeitern bei rund 50 Prozent. Für Ellen Wagner ist das ein Fakt, der sich wie automatisch eingestellt hat, denn eine Frauenquote gibt es keine: „Wir sind einfach offen dafür, dass Frauen das gleiche leisten wie Männer. Man muss sich eben von Vorurteilen freimachen.“ So sieht Ellen Wagner auch eine der wichtigsten Botschaften darin, dass „die Mädchen spüren, sie können und sollen sich etwas zu- trauen“. Die erst kürzlich von der international renommierten Kar- riere- und Networking-Plattform „herCAREER“ zur Frau des Jahres gekürte Geschäftsführerin erhielt diese Auszeichnung nicht nur für ihren unternehmerischen Erfolg, sondern auch für ihr soziales und gesellschaftliches Engagement. Zu diesem gehört auch, Mädchen beim Blick auf typisch männliche Berufe die Gewissheit zu geben „Das kann ich auch!“ Mehr Frauen in technische Berufe Dass Mina Scheiwe und ihre vier Altersgenossinnen genau dieses Gefühl während des Girl’s Day entwickelten, beobachtete Sandra Andris: „Als die Mädchen in der Kommissionierung mitarbeiteten, sah man ihnen zunächst ihre Unsicherheit, ob sie wohl alles richtig machten, ins Gesicht geschrieben. Es dauerte allerdings nicht lan- ge, dann waren sie ziemlich souverän beim Eintüten.“ Aus diesem Grund erinnert sich Mina Scheiwe auch gerne an den Wagner-Tag: „Also, ich fand den Girl’s Day bei Wagner echt cool! Ellen Wagner hat uns viel über ihren Weg erzählt und wie sie Geschäftsführerin geworden ist. Es war sehr inspirierend zu hören, dass Frauen richtig viel bewegen können. Wir haben darüber gesprochen, dass es wichtig ist, dass mehr Frauen in technischen Berufen und in Führungspositionen arbeiten. Das fand ich motivierend, weil man gesehen hat, dass das möglich ist – und dass Mädchen das genauso gut können wie Jungs!“ Kein Wunder will sich Mina Scheiwe auch im kommenden Jahr noch- mals um einen Platz beim Girl’s Day kümmern. Die zum Girl’s Day 2025 gehörende Statistik beweist, dass das 2001 gestartete Projekt ebenfalls ein cooler Move ist: 130000 Mädchen nahmen die knapp 15000 Angebote wahr. Die meisten Angebote für Mädchen gab es in den Kategorien EDV/IT/Informatik/Programmierung/Robotik (13,4 Prozent), Handwerk (10,1 Prozent) sowie Industrieproduktion und -fertigung (9,4 Prozent). Doris Geiger

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5