Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'25 -Südlicher Oberrhein

24 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 6 | 2025 D er Girl’s Day – seit fast schon 25 Jahren als Mädchen- Zukunftstag begangen – hat in Deutschland bisher rund 2,5 Millionen Mädchen in Kontakt mit der Arbeitswelt und damit vielleicht sogar mit ihrer Zukunft gebracht. In diesem Jahr war auch die IHK Südlicher Oberrhein wieder unterstützend mit dabei, um Unternehmerinnen und Führungsfrauen mit jenen Schülerinnen zusammenzubringen, die sich für die Berufs-und Unternehmens- welt interessieren. Eine von ihnen ist Mina Scheiwe. Die 13-Jährige besucht das Clara-Schumann-Gymnasium in Lahr und wählte für den Girl’s Day Wagner System in Lahr: „Meine Mutter arbeitet dort in der IT beziehungsweise im Projektmanagement und ist ganz happy. Deshalb wollte ich mir das jetzt auch mal anschauen“, erklärt Scheiwe. Mit ihr warfen noch vier weitere Girls im Alter von elf bis 14 Jahren unter dem Motto Ich werde Chefin einen Blick in das Familienunternehmen. Selbst Hand anlegen „Wir organisierten einen Rundgang durch alle unsere drei Werke, erklärten Spritzgussmaschinen, Werkzeuge und haben die Erfahrung ermöglicht, wie Kunststoff sich eigentlich anfühlt, wenn er aus Gra- nulat zu einem festen Produkt geworden ist“, berichtet Ausbildungs- leiterin Sandra Andris. Sie ist in der Personalabteilung des mehrfach für sein außergewöhnliches Design ausgezeichneten Herstellers von Konsumgütern verantwortlich für die Organisation des Girl’s Day. Mina Girl‘s Day Was Mädchen alles können Die 13-jährige Mina Scheiwe verbrachte ihren Girl’s Day bei der Wagner System GmbH in Lahr. Was sie begeisterte: Mädchen können genau so gut wie Jungs Karriere in einem Männer-Beruf machen. Bild: Wagner System Teilnehmerinnen des Girl’s Days und Ellen Wagner (Mitte). Sie will Mädchen die Gewissheit geben „Das kann ich auch!“

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