Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Juni'25 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

24 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 6 | 2025 REGIO REPORT  IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Gründergarage Ein Brot-und-Butter-Business Statt um Architektur und Anästhesie dreht sich im Leben von Tanja Strom und Burkhard Rohde nun alles um belegte Brote und ihr neues Café. Eine Erfolgsgeschichte aus der IHK-Gründergarage Bild: Marcel Trogisch E s gibt eine Art Gründer-Gen. Wenn man mit vielen Menschen gesprochen hat, die ihre Ideen konsequent verfolgen, macht sich dieses Gen immer wieder bemerkbar. Es ist eine Mischung aus Fleiß, Unbeirrbar- keit und Zuversicht. Auf Tanja Strom (51) und Burkhard Rohde (47) trifft all das zu. Die IHK schickt sich deshalb an, die Idee einer Ar- chitektin und eines Anästhesiepflegers zu erzählen, die in Villingen-Schwenningen in ihrem eigenen Café fortan belegte Brote verkaufen werden. Es ist die Geschichte von Stulle three26 und den zwei ambitionierten Gründern. Eine Station auf ihrem Weg war dabei die IHK-Gründergarage. Der Anfang ist nicht das Ende Wer sich mit Tanja Strom unterhält, der merkt schnell, dass da ein Mensch etwas bewegen will. „Ich bin Architektin und wenn man da was macht, ist der Anfang nicht das Ende. Und als ich dann 50 geworden bin, habe ich gedacht, dass im Leben noch irgendetwas passieren muss“, erklärt die Gründerin. Nachdem sie sich schon immer eine eigene Bar oder ein Café gewünscht hat, war der Weg zu Stulle three26 nicht allzu weit. Nach ihrem Motto „Träumen können viele, aber man muss es auch umsetzen“ hat sie ihren Mann mit ins Boot geholt. Burkhard Rohde ist mittlerweile das Gesicht in dem neuen gastronomischen Betrieb. Seine Frau kre- iert die Stullen, er bereitet sie zu und ist im Service aktiv. Mittlerweile unterstützen ihn dabei acht Mitarbeiter. Wer es mit seiner Idee ernst meint, kommt an der Gründergarage der IHK quasi nicht vorbei. Und so landeten auch die Betreiber der Stulle three26 dort. Maik Schirling, IHK- Experte für Gründung und Unternehmensför- derung, wirbt deshalb unentwegt für dieses erfolgreiche Programm: „Es ist gut, wenn Menschen den Schritt in die Selbstständig- keit wagen. Unabhängig von der Branche wollen wir Unternehmern helfen, die damit verbundenen Herausforderungen zu meis- tern.“ Eine Einschätzung, die auch Tanja Strom teilt: „Wir haben da wertvolle Tipps mitgenommen. Gerade mit Blick auf unsere Internetpräsenz.“ Nun geht es den Café-Betreibern darum, in Villingen-Schwenningen weiter einen Wohl- fühlort für alle Menschen anzubieten, die sich auf ein freundliches Miteinander und ausgewählte Stullen freuen. Letztere gibt es übrigens für geneigte Gäste auch in süßen Varianten. Neben allen kulinarischen Ange- boten schwebt über der Stulle three26 vor al- lem der Geist ihrer Gründer: „Ich muss nicht arbeiten, ich will“, so Tanja Strom. Zum Schluss Der Ursprung des Namens Stulle three26 klingt kompliziert, ist aber simpel. Die Familie hat eine Affinität zum Eishockey. Der Sohn der Café-Betreiber hat die Rückennummer drei, sein Sportsfreund die 26 – der Heimat- verein des SERC lässt da offensichtlich grü- ßen. Und so schreiben sich Tanja Strom und Burkhard Rohde auf ihre Fahne: „Wir wollen bei uns ein Gefühl von Gemütlichkeit und Teamgeist erzeugen.“ MR Weitere Informationen bei Maik Schirling Existenzgründung und Nachfolge 07721 922-349 maik.schirling@vs.ihk.de

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