Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe April'25 - Hochrhein-Bodensee

25 4 | 2025 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten ANZEIGEN Hochrheintreffen Pharma und Chemie treffen Verwaltung A uf Initiative der IHK Hochrhein-Bo- densee haben sich Anfang Februar zahlreiche Führungspersönlichkeiten aus Verwaltung und Wirtschaft zum traditionel- len Hochrheintreffen bei DSM-Firmenich in Grenzach-Wyhlen getroffen. Im Mittelpunkt des diesjährigen Hoch- rheintreffens standen der Informations- und Gedankenaustausch über die aktuelle wirtschaftliche Lage am Hochrhein und die Geschäftserwartungen der Unternehmer für das Jahr 2025. Erstmals nahm Regierungs- präsident Carsten Gabbert daran teil. Unter der Leitung von Thomas Conrady, Präsident der IHK, diskutierten er unter anderen mit Landrätin Marion Dammann, Landrat Martin Kistler, dem Oberbürgermeister der Stadt Rheinfelden, dem Bürgermeister aus Gren- zach-Wyhlen sowie Vertretern der in den beiden Landkreisen Lörrach und Waldshut ansässigen Chemie- und Pharmaunterneh- men. Die geopolitischen Konflikte, die Zurückhal- tung von Konsumenten und Unternehmen bei Konsum- und Investitionsausgaben im Inland bereiten den Unternehmen ungebro- chen Sorgen. Für die meisten Unternehmen wird das laufende Jahr deshalb wieder zu einer großen Herausforderung werden. Trotz alledem sind die Unternehmen für die kom- menden zwölf Monate optimistisch. Gute Zusammenarbeit mit Verwaltung Lob gab es von den Unternehmen für die gute Zusammenarbeit und das offene Ohr der Verwaltung für die Belange der Wirtschaft, insbesondere im Bereich der Genehmigungs- verfahren. Die Herausforderungen für den Industries- tandort am Hochrhein bleiben im globalen Wettbewerb groß. Insbesondere im Hinblick auf die Dekarbonisierung, die Digitalisierung und den demografischen Wandel sind die Un- ternehmen stark gefordert. Hierbei muss die Politik mit klugen Entscheidungen den Unter- nehmen am Standort ermöglichen, internati- onal wettbewerbsfähiger zu werden. Ebenso einheitlich wie deutlich war der Wunsch nach einer spürbaren Reduktion der Bürokratie, die sowohl Unternehmen als auch die Kom- munen und Landratsämter in gleicher Weise betrifft. „Wichtig ist, die Wettbewerbsfähigkeit des In- dustriestandortes für die Zukunft zu sichern. Hierfür ist eine gut funktionierende Bürokra- tie eine grundlegende Voraussetzung“, so Thomas Conrady abschließend. „Aber ge- rade deshalb muss die Regulierung stärker eingedämmt und eine ‚Überbürokratisierung‘ vermieden werden.“ ag Regierungspräsident Carsten Gabbert, IHK-Präsident Thomas Conrady sowie Gastgeber Martin Häfele mit den Teilnehmern des diesjährigen Hochrheintreffens Bild: IHK Hochrhein-Bodensee

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