Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Februar'25 - Hochrhein-Bodensee

die Versorgung der Menschen in unseren Fernwärmegebieten ist das eine gewal- tige Herausforderung“, so Klaus Preiser, Geschäftsführer badenovaWÄRMEPLUS, einer hundertprozentigen Tochter der badenova. „Unsere Lage im Oberrhein- graben verschafft uns aber einen großen Vorteil: das heiße Thermalwasser in bis zu 3.500 Metern Tiefe ist rund um die Uhr kos- tenlos verfügbar. Ab 2028 wollen wir die so gewonnene Wärme in das Fernwärmenetz von Freiburg und in Netze entlang der Transportleitung nach Freiburg einspeisen. So werden wir aus dieser Anlage aller Vor- aussicht nach bis zu 20.000 Menschen mit grüner Wärme versorgen können.“ E-Autos als Batteriespeicher Beim Energiemanagement geht es nicht nur darum, Energie zu erzeugen, sondern auch um deren Speicherung und Verteilung. Batteriespeicher spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie speichern über- schüssigen Solarstrom, der bei Bedarf ab- gerufen werden kann – etwa in den Abend- stunden, wenn die Sonne nicht scheint. So lassen sich Schwankungen in der Energie- erzeugung ausgleichen und die Energieef- fizienz steigern. Und hier kommt auch die E-Mobilität ins Spiel. Ihre Integration ist ein zentrales Thema im Energiemanagement. Elektrofahrzeuge haben nicht nur das Po- tenzial, den CO 2 -Ausstoß im Verkehrssek- tor massiv zu senken, sie können auch akti- ver Teil eines intelligenten Energiesystems sein. Ladestationen können in Kombina- tion mit Energiemanagementsystemen beispielsweise flexibel gesteuert werden: Laden, wenn überschüssiger Solarstrom verfügbar ist, oder Energie aus Fahrzeug- batterien zurück ins Gebäude speisen, wenn dies sinnvoll ist. Diese bidirektionale Nutzung macht Elektroautos zu mobilen Energiespeichern. Für Unternehmen ist ein gut durchdachtes Energiemanagement ein Schritt in Rich- tung Autonomie, indem es Kosten, Risiken und Abhängigkeiten reduziert. Es schafft Flexibilität und Stabilität – sowohl im Tagesgeschäft als auch in Krisensituatio- nen. Vor allem die Kombination aus Photo­ voltaik, Batteriespeichern und E-Mobilität macht Unternehmen resilienter – und schützt das Klima. Kreislauf statt Einbahnstraße Der beste Abfall ist derjenige ist, der gar nicht erst anfällt. Und gebrauchte Mate- rialien sowie Verpackungen sind oftmals keine Abfälle, sondern wertvolle Ressour- cen. Die Logistikbranche ist daher gefragt, diese Ressourcen nachhaltig zurückzufüh- ren. Das spart Materialkosten und redu- ziert den CO 2 -Fußabdruck, insbesondere, wenn digitale Tools die Bewegung der Ab- fallströme präzise steuern, indem sie Aus- lastungen und Wege optimieren. Die Verbindung zwischen nachhaltiger Abfallwirtschaft und Logistik ist eng. Logistikdienstleister versorgen Recycling­ anlagen mit verwertbarem Material und entwickeln umweltschonende Transport- möglichkeiten. Die Umstellung von Diesel- Lkw auf Elektro- oder Wasserstoff­ fahrzeuge reduziert die Umweltbelastung erheblich. Gleichzeitig werden Routen so optimiert, dass Emissionen minimiert werden, beispielsweise durch die Verknüp- fung von Liefer- und Rücktransporten. Logistikunternehmen transportieren nicht nur Waren, sondern agieren als Treiber nachhaltiger Lösungen, wenn sie Abfälle zu Ressourcen und Transportwege zu Kreisläufen zu machen. Dabei profitieren nicht nur die Abfallwirtschaft und die Recyclingindustrie von den Entwicklungen – Unternehmen in der gesamten Wert- schöpfungskette gewinnen durch effizien- tere Prozesse, niedrigere Kosten und ein verbessertes Umweltprofil. Transportmanagement digital Die Digitalisierung macht Abläufe und Prozesse in der Logistikbranche effizien- ter und damit sowohl wirtschaftlicher als auch umweltfreundlicher. In Achern bietet SCHNELL. FLEXIBEL. EFFIZIENT. bluecargo – DIE SPEDITIONS- SOFTWARE FÜR DEN MITTELSTAND. Wer wie D-Soft-Gründer Viktor Decker in einer Spediteursfamilie aufgewachsen ist, kennt die sich ständig ändernden Anforderungen an den Logistikalltag genau. Die Speditionssoftware bluecargo verknüpft perfekt die Prozesse zwi- schen Kunden, Büro, Disposition und Fahrer – und macht Ihr Unternehmen fit für die Zukunft. · Persönliche Beratung · An Ihre Abläufe angepasste Lösungen · Digitaler Zugri auf alle wichtigen Daten WIR SIND FÜR SIE DA: 07841 63077 60 info@d-soft.de · SPEDITIONSSOFTWARE · TRANSPORTPLANUNG · FAKTURA D-Soft GmbH & Co. KG Bannmatten 14 · 77855 Achern · d-soft.de Schon gewusst? Großwärmepumpen speisen ab 2027 mehr als zwei Drittel ihres Heizwärme­ bedarfs aus Seewärme. Zudem werden 16.000 m² Dachflächen bis Ende 2025 mit Photovoltaikanlagen ausgestattet sein. 55 2 | 2025 Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden ANZEIGEN-SPECIAL

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