Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'25 -Südlicher Oberrhein

29 1 | 2025 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten SO WANDELBAR WIE KEINANDERER #EHFNB maschinenbau Flexibilitä auf HS 30 Die Besch der Arbei ist abhän Arbeitsab Anforder wirtschaf und ergon Arbeiten Jetzt info und profi " $ " "%!! )" $$ #$ ' (() * ,#(' &#, " % $ ",+ '. %,+! + %%+ " , & (%%' * #% " % #$ $$ #*,+ " ,+)*1 -'!+! + %%+ " , #% $ #+$ * (*& ' ' , - * * ,-'!+! + %%+ " , *,' *+ " , & *.#!+,* / +, ,, % , - * -' ",+ * ,-'! #*,+ " ,+)*1 -'! ', *' "& '+ * ,-'! &&& ' & Ihr Partner in Kunststoff! Sie suchen? Wir liefern: Halbzeuge. Fertigteile. Arbeitsschutz. CNC-Kunststoffbearbeitung (bis 2000x3000mm) 77955 Ettenheim Rudolf-Hell-Str. 18 Tel. 07822/44639-0 www.hs-industriebearf.de info@hs-industriebedarf.de ( " " " !! " " " " ! !!" " $ '#%""# '$ '#% $ '#%" ' # #& ! "%' '&"# '$ '#%( # ' '%$ ( '" & '#%" !&! ' '&% $!& " % $ !&#"!%# & SUPPORT & CONSULTING Ein Unternehmen der SCHWERDT GRUPPE Arbeitssicherheit Arbeitsmedizin Brandschutz !%'&" % ' ! $"% '( ( ' ! $ % & '&( &( %! '$ $!&'&( & ( $ '#%" &'& $ & '& beruflichen Bildung aufzuzeigen und Lust auf eine Ausbildung in einem Unternehmen zu machen. Mehr Raum durch neunjähriges Gymnasium Dieses Ziel hat auch die Kultusministerin: „Wir brauchen mehr Offenheit dafür, was die berufliche Bildung für große Möglich- keiten bietet“, sagte Schopper. Baden-Württemberg sei in der beruflichen Orientierung weit voraus im Vergleich zu anderen Bundesländern. Aber das sei noch keine Garantie dafür, dass junge Menschen auch den richtigen beruflichen Weg fänden. „Wir sind in der Prozessbegleitung noch nicht so gut, wie wir sein wollen.“ Schopper legte dar, dass es auf dem Weg zurück zum neunjährigen Gymnasium, das ab dem Schuljahr 2025/2026 mit den Klassen 5 und 6 startet, mehr Raum für solche Themen geben werde. Neben einem Schwerpunkt auf den sogenannten MINT-Fächern (Ma- thematik, Physik und Chemie) sollen auch die Kompetenzen im Bereich Informatik/Künstliche Intelligenz und Medienbildung gestärkt werden. Hinzu komme eine bessere Verzahnung mit der beruflichen Orientierung. Hier sollen neue verbindliche Prak- tikums- und Praxiselemente eingebaut werden. Simon Kaiser, der Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Südlicher Oberrhein, begrüßt diese stärkere Praxisorientierung an Gymnasien, ihm fehle jedoch eine Regelung für ein verbindliches Praktikum in einem Ausbildungsbetrieb. „Wieso bringt man nicht den Mut auf, einen Hebel einzubauen, um wirtschaftliche Akteure wie Kammern, Verbände oder die Agenturen für Arbeit mit ihren Berufsberatungen in den Prozess einzubinden?“ Laut Kaiser ist die Bandbreite, wie sich Gymnasien mit Partnern aus der Wirtschaft in der beruflichen Orientierung zusammentun, sehr groß. „Es gibt leider immer noch viele Gymnasien, die sich hier verschließen.“ Einsetzendes Umdenken befördern Schopper sei sich dieser Heterogenität bewusst. Aber: „Das Um- denken setzt ein, wir müssen es befördern. Wir müssen unseren Schulen aber auch etwas geben, das kopierfähig ist, denn sie sind in vielen Bereichen sehr überlastet.“ Schopper verwies dabei auf all die Themen, die Schulen heute in ihrer täglichen Arbeit ausbremsen, ihren Ursprung aber in gesellschaftlichen Verände- rungen haben. Diese mündeten in Forderungen zur Stärkung von Kompetenzen bei den jungen Menschen, die eigentlich innerhalb der Familien aufgebaut werden müssten, beispielsweise im Be- reich Ernährung oder Lebensführung. Schopper: „Schule kann nicht alles.“ Wichtig sei es dagegen, die Kinder in den Blick zu nehmen, die weniger gute Startbedingungen vorfänden. Laut Schopper erreicht mindestens jedes fünfte Kind in der Grundschule die Mindeststan- dards im Lesen, Schreiben und Rechnen nicht. „Das ist ein Alarm- signal, und das Problem verschärft sich noch. Wir müssen hier deutlich früher ansetzen, sonst bleiben wir ein Reparaturbetrieb.“ Die Landesregierung setze deshalb im Rahmen der Bildungsreform auf ein Programm, das bereits vor der Einschulung ein Sprachtrai- ning für alle Kinder biete, die bei der Einschulungsuntersuchung einen intensiven sprachlichen Förderbedarf zeigten. „Das und all die anderen Maßnahmen umzusetzen, ist ein sehr dickes Brett“, sagte Schopper. Doch die beste Sozialarbeit bestehe darin, die Kinder in den Zug zu bekommen und ihre individuellen Talente zu fördern. tas

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