Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'25 -Südlicher Oberrhein
23 1 | 2025 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten ANZEIGE Kieser unterstützt kompetent beim Training BILD: ZVG Astronauten, die mehrere Mo- nate im All verbringen, kom- men massiv geschwächt zu- rück auf die Erde. Warum ist das so, und was können wir fürs Älterwerden daraus ler- nen? Unsere Muskulatur ist dazu da, uns zu bewegen. Den Hauptwiderstand, den sie dabei überwindet, ist die Erdanzie- hungskraft. Diese spüren wir morgens beim Aufstehen oder beim reppensteigen sehr gut. Würden wir, wie Astronauten, längere Zeit ohne die Gravi- tation verbringen, würde sich unsere Muskulatur rasch zu- rückbilden. Warum? Weil die Muskulaturnichtgebrauchtwird. Es gibt für sie nichts zu tun. Und weil Muskeln auch ohne etwas zu tun Energie verbrau- chen, baut der Körper sie ab. So spart er Energie. Der Abbau der Muskulatur findet nicht nur in der Schwe- relosigkeit statt. Er verläuft mit zunehmendem Alter immer schneller. Wenn Sie Ihre Mus- kulatur jedoch gezielt belas- ten – die Schwerkraftbeding- ungen sozusagen kurzzeitig er- höhen –, geben Sie ihr einen guten Grund, dass sie erhalten bleibt. Und damit bleibt Ihr Rücken gerade, die Haltung aufrecht, und Schmerzen im Bewegungsapparat sind dann auch kein Thema mehr. Das Kieser Freiburg Team zeigt Ihnen gern und unverbindlich, wie Sie mit 30 Minuten geziel- tem Training aktiv Einfluss auf Ihre Gesundheit nehmen kön- nen. Vereinbaren Sie jetzt Ihren persönlichen Starttermin. ZVG Wir wachsen am Widerstand Mit zunehmendem Alter verläuft der Abbau der Muskulatur schneller. Gezielte Belastung hilft, sie zu erhalten. Sachverständigentag Digitalisierung im Fokus A ktuelles zum „Elektronischen Rechtsverkehr und zur Digitali- sierung in der Justiz“ hatten die Referenten im Gepäck beim gemeinsamen Sachverständigentag der Industrie- und Handels- kammer Südlicher Oberrhein und der Handwerkskammer Freiburg. Anfang Dezember trafen sich rund 80 von IHK und HWK öffentliche bestellte und vereidigte Sachverständige zur Fortbildung, zum Er- fahrungsaustausch und Networking. Die Veranstaltung wurde eröffnet von Annette Rebmann-Schmelzer, Geschäftsführerin der Handwerkskammer Freiburg und Alwin Wag- ner, Stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Südlicher Ober- rhein, die die Bedeutung der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Wirtschaft und Justiz hervorhoben und um Nachwuchs warben, um auch künftig herausragend qualifizierte Fachleute als öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige gewinnen zu können. Die Fachthemen des Sachverständigentages spiegelten eines der aktuellen Jahresschwerpunktthemen der IHK – die Digitalisierung – wider. KI ersetzt nicht menschliche Expertise Jan Spoenle, Präsidialrichter am Oberlandesgericht Stuttgart, in- formierte über die Gerichtsverhandlung per Video aus Sicht der Sachverständigen. Er erläuterte die Rechte und Pflichten der Sach- verständigen anhand der zivilprozessrechtlichen Grundlagen und betonte, dass diese Form der Verhandlung für sachverständige viele Vorteile bietet: Zeit- und Reisekosten werden reduziert, und es können flexibler Termine – auch bundesweit – wahrgenommen werden. Er gab weiterhin einen Einblick in die Einsatzmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz in der Justiz am Beispiel OLGA, des KI- Assistenten beim Oberlandesgericht Stuttgart. Insbesondere bei der Analyse großer Datenmengen bietet KI enormes Potenzial. Gleich- zeitig wurde betont, dass KI niemals die richterliche Entscheidung und menschliche Expertise des Sachverständigen ersetzen kann. Bernhard Floter, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied beim Institut für Sachverständigenwesen in Köln widmete sich dem Thema digitale Kommunikation der Sachverständigen mit der Justiz. Er erläuterte die aktuell bestehenden Möglichkeiten, bei der Einreichung von Sach- verständigen-Gutachten bei Gericht einen sicheren elektronischen Übermittlungsweg im Sinne der Zivilprozessordnung für die Zustellung wählen. Auch die elektronische Aktenführung und der einheitliche Zugang zu Gerichtsakten über das zentrale Akteneinsichtsportal von Bund und Ländern wurde beleuchtet. Und schließlich informierte Ilka Döring, Beratungsstelle für Innova- tion und Technologie, HWK Freiburg über die ab 1. Januar gültige Änderungen zur elektronischen Rechnung. abk
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