Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'25 -Südlicher Oberrhein
In diesem Jahr gingen 30 Förderpreise an 38 Nachwuchskräfte aus der Region. ANZEIGE UF Gabelstapler GmbH I Am Flugplatz 10 I 88367 Hohentengen I Tel. 07572 7608-0 I info@uf-gabelstapler.de I www.uf-gabelstapler.de Verkauf I Vermietung I Kundendienst I UVV-Abnahme I Ersatzteile I Regaltechnik I Fahrerschulung und Weiterbildung Wir stellen vor: Wir sind CESAB Partner! I Elektro 3-Rad Stapler I Elektro 4-Rad Stapler I Diesel & Treibgas Gabelstapler I Nieder- & Hochhubwagen I Handhubwagen I Kommisionierer I Routenzüge & u.v.m. Wir beraten Sie gerne! Ihr Partner für I Arbeitsbühnen I Gabelstapler I Teleskopstapler I Zubehör I Lagertechnik I u.v.m. Partner Händler 0000 zelhandelskaufmann Alesio Nigro (Hermann Frese Förderpreis) erzählte von seinem jahrelangen Engage- ment beim Food Sharing: „Ich habe bei meiner Arbeit gesehen, wie viele Lebensmittel täglich in der Tonne landen. Daran wollte ich etwas ändern.“ Teils erschwerte Startbedingungen Bei anderen wurden die erschwerten Startbedin- gungen berücksichtigt. Bauzeichnerin Pia Bonath (Förderpreis der EDEKA Südwest) musste sich einer Operation unterziehen und bewältigte einen Großteil ihrer Ausbildung an Krücken. Andere überwanden mit Erfolg Sprachbarrieren, etwa die in Polen geborene Einzelhandelskauffrau Sarah Estera Dzida, die in ak- zentfreiem Deutsch erzählte, wie ihr der Kontakt zu den Nachbarskindern und deutsches Fernsehen beim Ankommen geholfen hätten. Ihr Motto lautet: „Man muss sich öffnen und darf sich nicht verstecken!“ Die gebürtige Iranerin Zahra Azadi hat erfolgreich die Ausbildung als Elektronikerin abgeschlossen. Auf die Frage, was für sie der größte Kulturschock in Deutschland gewesen sei, antwortete sie: „Die deut- sche Direktheit. Hier werden einem Dinge oft direkt ins Gesicht gesagt.“ Im Iran sei dies anders. Dzida und Azadi erhielten den Integrations-Förderpreis der Volksbank Freiburg. IHK-Hauptgeschäftsführer Dieter Salomon bezeichne- te die duale Ausbildung als deutsches Erfolgsmodell und stellte sie auf eine Stufe mit einem Studium. Auch Stifter Wolfgang Poppen, Verleger der BZ-Medien, der selbst mit einer Lehre als Drucker ins Berufsleben ge- startet war, warb für diesen Weg: „Ich kann nur jedem empfehlen, einen grundsoliden Beruf zu erlernen und sich dann weiterzubilden.“ Stifterin Renate Sick-Glaser, die die Tradition ihrer Eltern fortführt, gab noch einen Rat, der im Beruf, aber auch im Leben gilt. Gerade, wenn es einmal nicht so läuft – in Krisenzeiten – kom- me es auf zwei wesentliche Eigenschaften an: „Durch- halten und Zusammenhalten!“ flo
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