Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'25 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

32 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 1 | 2025 REGIO REPORT  IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg Zukunftsforum im Haus der Wirtschaft Wie KI die Region stärkt K ünstliche Intelligenz (KI) ist keine Zukunftsmusik – sie ist längst Gegenwart und ein Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit. Das wurde beim ausgebuchten Zukunftsforum unter dem Leitthema „In- telligente Perspektiven: KI und Robotik in Industrie und Gesellschaft“ deutlich. Das Zukunftsforum wurde von der IHK gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen, der Hochschule Furtwangen und dem Marketing-Club Schwarzwald- Baar im Haus der Wirtschaft veranstaltet. Bereit für nächsten Innovationssprung Zahlreiche Teilnehmer aus der regionalen Unternehmenslandschaft kamen, um zu erfahren, wie KI Prozesse optimiert, Kosten senkt und neue Geschäftschancen eröffnet. IHK-Vizepräsidentin Carolin Deberling brachte es in ihrer Eröffnungsrede auf den Punkt: „KI ist eine Technologie, die mehr Probleme löst als sie schafft.“ Die Veranstaltung zeigte mit anschaulichen Praxisbeispielen, dass KI gerade für die Unternehmen in der Region ein enormes Potenzial birgt, von der Produktionshalle bis hin zum digitalen Kundenser- vice. Mit der IHK als Impulsgeber und Plattform für Austausch und Wissenstransfer wird klar: Die Region ist bereit für den nächsten Innovationssprung. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr, wie entscheidend es ist, in Innovation zu investieren. Die Veranstalter bewiesen durch die gezielte Auswahl der Themen ihre Rolle als zentraler Treiber der regionalen Wirtschaft. Mit der begleitenden Ausstellung konnten sie eine Plattform schaffen, die Praxis und Theorie vereinte und es den Teilnehmern ermöglichte, individuelle Herausforderungen zu adressieren. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels und steigen- der Wettbewerbsanforderungen macht die IHK deutlich, dass KI ein essenzieller Baustein für die Zukunftssicherung der Unternehmen ist. „Wer jetzt investiert und Innovationen vorantreibt, hat nicht nur die Chance, wettbewerbsfähig zu bleiben, sondern sich auch an die Spitze zu setzen. Die IHK steht bereit, diese Transformation mit voller Kraft zu unterstützen“, resümierte Maximilian Keller. Die Zeit zu handeln ist jetzt – für eine starke Wirtschaft und eine nachhaltige Zukunft in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Ke Maximilian Keller Fachbereich Innovation | Umwelt 07721 922-312 maximilian.keller@vs.ihk.de KI und Robotik in Industrie und Gesellschaft war das Thema des diesjährigen Zukunftsforums im Haus der Wirtschaft in Villingen-Schwenningen. Bild: Michael Kienzler Phishing-Attacken IHK-Mitgliedsunternehmen betroffen D ie IHK-Mitgliedsunternehmen werden seit einiger Zeit von einer Flut an Phishing-Angriffen konfrontiert. Ziel des Angriffs ist nach aktuellen Erkenntnissen das Erlangen von Daten der betreffen- den Unternehmen, darunter Kontoinformationen. „Vom Öffnen der in den E-Mails enthaltenen Links oder einer Dateneingabe ist daher dringend abzuraten, weshalb wir unsere Mitgliedsunternehmen zu besonderer Wachsamkeit aufrufen“, sagt IHK-Justiziar Wolf-Dieter Bauer. Zahlreiche Unternehmen in der Region erhalten im Rahmen der Angriffe vorgeblich von der IHK versendete E-Mails. In der Nach- richt fordern die Angreifer unter dem Vorwand einer angeblichen Verbesserung der Unterstützung für die Mitgliedsunternehmen zu einer Dateneingabe auf. Mit Klick auf den in den E-Mails hinter- legten Link öffnet sich ein Website-Formular, das dem Design der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg nachempfunden ist und neben allgemeinen Unternehmensdaten die Namen von Ansprechpersonen sowie Kontoinformationen abfragt. „Nach aktuellem Kenntnisstand werden im Rahmen der Phishing-Kam- pagne zwar keine hochsensiblen Daten wie beispielsweise Kennwörter abgefragt, ebenfalls wird der Betrugsversuch scheinbar nicht zum Ver- teilen schadhafter Software genutzt“, so Bauer. Von einem Öffnen der Links oder gar einer Dateneingabe rät die IHK jedoch dringend ab. Es sei nicht auszuschließen, dass die Betreiber der Phishing-Kampagne die so erlangten Daten für künftige Angriffe auf die Wirtschaft in der Region verwenden. Dazu zählen insbesondere sogenannte Social- Engineering-Angriffe, bei denen sich Angreifer ihr zuvor erlangtes Wissen für Betrugsversuche, das Erschleichen sensibler Informationen oder andere kriminelle Zwecke zunutze machen. Die IHK empfiehlt ihren Mitgliedsunternehmen weiterhin eine dauer- haft hohe Wachsamkeit für Phishing-E-Mails, Social-Engineering- und weitere Betrugsversuche. bk Wolf-Dieter Bauer | Fachbereich Recht und Steuern 07721 922-168 bauer@vs.ihk.de

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