Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Januar'25 - Hochrhein-Bodensee

21 1 | 2025 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten desministerien landen normalerweise beim DIHK und damit zum Beispiel beim zuständigen Ausschuss oder dessen Vorsitzenden.“ Die Anfragen drehen sich um alle Themen aus der Gesundheits- wirtschaft: Mal geht es um eine Stellungnahme zu einem Posi- tionspapier zum Bürokratieabbau bei der Hilfsmittelversorgung, mal um eine Überarbeitung einer Gebührenordnung. Der Ablauf ist eingespielt: „Wenn eine Anfrage kommt, lese ich mir die durch, hole mir die Kolleginnen und Kollegen in den anderen elf baden-württembergischen IHKs ins Boot und kontaktiere die relevanten Ansprechpartner aus dem Netzwerk der IHK Hochrhein- Bodensee. Aufgrund deren Rückmeldungen erstelle ich dann die Stellungnahme.“ Das klingt nach einem langen Procedere, ist es – erzwungenermaßen - aber nicht. Meist muss dieser Prozess recht schnell vonstattengehen: Auf Grund vorgegebener enger Fristen liegen zwischen Anfrage und Antwort häufig maximal zwei Wochen. Netzwerken wichtig Ein wichtiger regionaler Termin für Alexander Graf in seiner Eigen- schaft als Federführung Gesundheitswirtschaft steht einmal im Jahr an: das Hochrheintreffen Chemie und Pharma, das von der IHK Hochrhein-Bodensee organisiert wird – und zwar schon lange, be- vor hier die Federführung Gesundheitswirtschaft installiert wurde. Mit dabei sind da nicht nur Unternehmer, Standortleitungen und Führungskräfte, sondern auch der Regierungspräsident aus Freiburg, die drei Landräte sowie Vertreter aus der Politik. Im Februar 2025 ist es wieder so weit, Treffpunkt ist diesmal DSM in Grenzach, wo unter anderem verschiedene wasserlösliche Vitamine hergestellt werden. Alexander Graf: „Das sind Termine, bei denen viele Informationen ausgetauscht werden. Und gerade die sind wichtig für meine Arbeit, um Hintergründe zu verstehen.“ Patrick Merck Auch sie gehören zum großen Feld der Gesundheitswirtschaft in der Region: die Kliniken Schmieder mit ihren Standorten unter anderem in Allensbach, Gailingen und Konstanz. Interventionelle Kardiologie und pädiatrische Kardiologie – das sind Felder, in denen die Oyspka AG aus Rheinfelden aktiv ist.

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