Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Dezember'24 -Südlicher Oberrhein

20 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 12 | 2024 REGIO REPORT IHK Südlicher Oberrhein 19 Abschlussfeier Auszubildende setzen ihren Meilenstein 24 Ausbildungsbilanz Migration spielt immer wichtigere Rolle 26 IHK-Talk mit Christian Günter Ein gut ausgebildeter Fußballer 27 Feiertage So öffnet die IHK rund um Weihnachten 28 Weiterbildung Sommelier-Ausbildung auch als „Piccolo“ 29 Auszeichung Unternehmen ermöglichen Sportkarrieren 30 Lehrgänge und Seminare 32 Save the Date Neujahrsempfang mit Impulsen zur Jugend 33 IHK-Ausbildungsbotschafterin Für den Beruf brennen INHALT Aus- und Weiterbildung der IHK Südlicher Oberrhein, Simon Kaiser. Kaiser verwies auf eine von den Industrie- und Handelskammern in Auftrag gegebene Studie. Der zufolge stehen Beschäftigte mit dualer Ausbildung und erster Stufe der Aufstiegsfortbildung (bei- spielsweise Meister, Fachwirt) am Ende ihres Berufslebens mit Blick auf das Einkommen genauso gut da, wie diejenigen, die einen rein akademischen Weg eingeschlagen haben. Kaiser: „Bedeutender Unterschied: Die, die über die berufliche Schiene starten, haben im Vergleich zu klassischen Hochschulabsolventinnen und -absol- venten einen Gehaltvorsprung. Das kann einen Vorteil darstellen, wenn man in jungen Jahren eine Familie gründen, ein Haus bauen oder in eine größere Wohnung ziehen möchte.“ Zügige berufliche Orientierung Mila Trieß-Zinn, die zuerst ein Studium absolviert hat und erst danach eine berufliche Ausbildung draufsattelte, würde es heu- te andersherum machen. „Das werde ich auch meinen Kindern empfehlen“, sagte sie. „Einfach, um zuerst an Praxiserfahrung zu kommen.“ Franziska Fraß hat diese berufliche Praxis bereits in jungen Jahren aufgesaugt und nun ein duales Studium begonnen. „Ich wollte mit einer besseren beruflichen Grundlage ins Studium starten“, sagte die junge Mechatronikerin mit Abitur und wurde auf diesem Weg von ihren Eltern bestärkt. Auch Claudia Meisinger sieht in diesem Vorgehen Vorteile: „Man merkt bereits sehr schnell nach dem Ausbildungsbeginn, ob der Beruf zu einem passt oder nicht.“ Das Studium könne diese zügige berufliche Orientierung nicht bieten. Besonderes Highlight der von Susanne Stuckmann (IHK) moderierten Veranstaltung war die Auszeichnung der besten Auszubildenden im jeweiligen Ausbildungsberuf. Stuckmann überraschte einige der im Lounge-Bereich vor der Bühne sitzenden Berufsbesten und holte sie zur Ehrung noch einmal auf die Bühne. Insgesamt 14 Absolventinnen und Absolventen können in diesem Jahr von sich behaupten, die besten ihres Fachs in ganz Baden-Württemberg zu sein. 9 junge Menschen haben es sogar geschafft, die Liste in ganz Deutschland anzuführen. Sie kommen aus Freiburg (2), Vogtsburg (2), Offenburg, Endingen, Sasbach (Kaiserstuhl), Rheinau und Schliengen und ha- ben ihre Ausbildung in Betrieben in Freiburg, Zell am Harmersbach, Ehrung der Landesbesten (v.l.): IHK-Präsident Eberhard Liebherr, die Landesbeste Julie Marlene Sellin (Kauffrau für Büromanagement), IHK-Hauptgeschäftsführer Dieter Salomon und Modera- torin Susanne Stuckmann Beim Stand der IHK-Akademie gab es nicht nur jede Menge Informationen über Karrierewege, sondern auch Spiel und Spaß beim virtuellen Kickerspiel. Fotos Quelle: Michael Bode/IHK SO

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