Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Dezember'24 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

12 | 2024 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 29 ANZEIGE Spannende Einblicke am Bodensee IHK-Mitglieder erleben die Zukunft hautnah W ie sieht der Einzelhandel von morgen aus? Was sind die di- gitalen Lösungen für die Gastronomie und wie macht man die Dienstleistungswirtschaft fit für die Zukunft? Zu diesen und weiteren Fragen konnten IHK-Mitgliedsunternehmen am Bodensee diskutieren und Lösungen selbst ausprobieren. Die IHK hatte Unternehmer aus der Region zum Baden-Württemberg weiten IHK-Austausch der Dienstleistungsbranche in das uih! Zu- kunftslabor nach Konstanz eingeladen. Das Zukunftslabor ist ein Forschungs- und Transferprojekt des vom Ministerium für Wirt- schaft, Arbeit und Tourismus geförderten Kompetenzzentrum Smart Services. Unterstützt werden die Unternehmen zu den Themen neue Geschäftsmodelle, Entwicklung von Smart-Services sowie der Nutzung von Service-Plattformen. Sarah Weisser, Geschäftsführerin im Haus der 1000 Uhren in Triberg, und Markus Spettel, Geschäftsführer der Kur- und Bäder GmbH aus Bad Dürrheim und gleichzeitig Mitglied der IHK-Vollversammlung, konnten nach dem fachlichen Austausch im Ausstellungsraum einen Blick in die Zukunft werfen. „Zukünftig wird es unabdingbar sein, im klassischen Handel vermehrt auf digitale Geschäftsmodelle und Kompetenzerweiterung zu setzen. Der Austausch mit dem Kom- petenzzentrum hilft uns, Innovation und Digitalisierung optimal einzubinden“, erläutert Sarah Weisser. Digitale Lösungen für Betriebsabläufe Unternehmen aus Handel, Gastronomie und Dienstleistungswirt- schaft können dort digitale Lösungen für Betriebsabläufe kennen- lernen und testen. Demonstratoren aus den einzelnen Branchen zeigen, wie innovative Dienstleistungen und Geschäftsmodelle in den eigenen Betrieb integriert werden können, um beispielsweise neue Kundenerlebnisse zu schaffen und dem Fachkräftemangel besser zu begegnen. „Insbesondere als größerer Arbeitgeber muss man digitale Services und Trends jederzeit im Fokus haben, um sich nicht nur als Arbeitgebermarke innovativ zu präsentieren, sondern auch als Dienstleister stets State of the Art und für die Zukunft breit aufgestellt zu sein“, zeigt sich Markus Spettel aus Bad Dürrheim begeistert von den vielen verschiedenen Möglichkeiten und dem Informationsangebot. Bei der anschließenden Veranstaltung „Rethinking Smart Services“ auf der Insel Mainau konnten sich die Unternehmen zu dem The- ma „Wissensmanagement in der mittelständischen Wirtschaft als innovativer Schritt in die digitale Zukunft“ informieren. AR Alexander Rösgen Fachbereich Standortpolitik 07721 922-156 alexander.roesgen@vs.ihk.de Stefan Villing Fachbereich Recht und Steuern 07721 922-240 villing@vs.ihk.de Sarah Weisser vom Haus der 1000 Uhren in Triberg zeigt ihre Augmen- ted Reality-Anwendung, die es ermöglicht, Produkte aus dem Online- Shop via Tablet in der Realität abzubilden. Bild: Julia Gensichen »Arbeitgeber müssen Trends im Fokus haben«

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