Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe November'24 -Südlicher Oberrhein
IHK Südlicher Oberrhein REGIO REPORT ALLES AUS EINER HAND VON DER PLANUNG BIS ZUM BETRIEBSGEBÄUDE BÜHRER + WEHLING ANZEIGE Betriebliche Kinderbetreuung heute Innovative Konzepte und Best Practices I n einer zunehmend dynamischen Arbeitswelt wird es immer wichtiger, als Unternehmen attraktive Rahmenbedingungen für die eigenen Mitarbeiter zu schaffen. Betriebliche Kinderbetreuung bietet in diesem Zusammenhang eine wertvolle Möglichkeit, um Familienfreundlichkeit umzusetzen, Fachkräfte zu gewinnen und langfristig zu binden. In unserer Veranstaltung am 28. November zeigen wir Ihnen von 16.30 bis 18.30 Uhr in der Gewerbeakademie Freiburg konkrete Umsetzungsmöglichkeiten auf. Von der Gründung einer Betriebskita (im Verbund), über die Vergabe einer Trägerschaft oder die Bereitstellung von Belegplätzen bis hin zur Anstellung von Tageseltern und individuellen Lösungen. An Thementischen können Sie darüber hinaus in den Austausch mit engagierten Anbietern und Best Practices aus der Region kommen. Die kostenfreie Veranstal- tung wird im Rahmen der Fachkräfteallianz Südlicher Oberrhein und des Freiburger Bündnisses für Familie organisiert. Anmeldung unter: https://eveeno.com/betriebliche-kinderbetreuung Katja Weis katja.weis@freiburg.ihk.de 0761 3858-109 Betrieben. „Unser Ziel ist es, die wirtschaftlichen Rahmenbedin- gungen für unsere Einzelhändler zu verbessern und die Attraktivität des Kernorts zu steigern,“ sagt Friesenheims Bürgermeister Weide. Einzelhandel in Zukunft nicht mehr Hauptbesuchsmotiv Nur eine Erkenntnis: Der Einzelhandel als Hauptbesuchsmotiv wird in Zukunft weiter an Bedeutung verlieren. Große Handelsketten wie auch inhabergeführte Betriebe verschwinden zunehmend aus der analogen Welt. Noch sind es die Nahversorgungssortimente und die nicht so leicht durch Online-Angebote ersetzbaren Geschäftsmodelle wie Gas- tronomie oder persönliche Dienstleistungen, die Bestand haben. Die Resilienz der Betriebe ist nach Feststellung von Thomas Kaiser umso höher, je verwurzelter auch die Inhaberschaft in ihren Orten ist und je höher der Anteil der Betriebe, die auch im Besitz der Immobilie sind. Denn es gibt einige Standorte, da klaffen die Preisvorstellungen von Eigentümern und Mietern bei gewerblichen Flächen weit auseinander, sagt Kaiser. Also wird Handel in Zukunft nicht mehr durch Handel ersetzt, und Gastro oft nicht mehr durch Gastro. Innenstädte anders attraktiv halten Um die Innenstadt trotzdem attraktiv zu halten, gibt es diverse An- sätze, wie Kaiser weiß. Beispielsweise die Integration von Kultur- und Bildungsangeboten. Dies reicht von Kunstinstallationen und kulturellen Events bis hin zu Bildungsstätten wie Bibliotheken oder Volkshochschulen in zentralen Lagen. Diese Maßnahmen können zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität beitragen und neue Zielgruppen in die Innenstadt ziehen. Auch der Ausbau von Wochenmärkten oder die gezielte Steuerung touristischer Ströme sind lohnenswerte Ansatzpunkte. Auch in den Jahren 2025 und 2026 wird die IHK Südlicher Ober- rhein die Innenstadtberatung fortsetzen. Kommunen am südlichen Oberrhein mit Einwohnerzahlen zwischen minimal 5.000 in den Kernorten und maximal 70.000 können sich noch bewerben. tk Kontakt: Innenstadtberater Thomas Kaiser 07821 2703-640 thomas.kaiser@freiburg.ihk.de
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