Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'24 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
4 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 10 | 2024 PANORAMA Guide Michelin Oberrhein Edition 2024 Herausragend essen im Dreiländereck S chlemmen im Dreiländereck: Der neue länderübergreifende „Guide Michelin Oberrhein Edition 2024“ fasst alle 397 im Guide Michelin gelisteten Restaurants der Region Oberrhein in Deutschland, Frank- reich und der Schweiz zusammen: 189 in Deutschland, 156 in Frankreich und 52 in der Schweiz. Darunter finden sich Sterne- Restaurants, Grüne Michelin-Sterne, eine Auszeichnung für die Restaurants, die sich durch ihr Engagement für nachhalti- ge Gastronomie besonders hervorheben, und Bib-Gourmand-Restaurants, die her- vorragende Menüs zu einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis anbie- ten, aus der Südpfalz, dem Elsass, dem Schwarzwald und der Nordwestschweiz. Der mehrsprachige Gourmetführer ist ein Ge- meinschaftsprojekt der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM), der Schwarz- wald Tourismus GmbH (STG), der Alsace Des- tination Tourisme (ADT) und Basel Tourismus im Rahmen der Dreiländerkooperation. Der neue „Guide Michelin Oberrhein Edition 2024“ ist digital und kostenfrei verfügbar unter www.schwarzwald-tourismus.info/ dreiland E ntschieden gegen eine Aufteilung Deutschlands in Strompreis- zonen sind die IHK-Organisationen für Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, die IHK Saarland, die Übertragungsnetz- betreiber Amprion und TransnetBW sowie der Wirtschaftsbeirat Bayern. In einem gemeinsamen Appell fordern sie eine einheitli- che Positionierung aller Bundesländer und betonen die Bedeutung einer einheitlichen Strompreiszone für die deutsche Wirtschaft, insbesondere im Kontext der Energiewende, schreibt der Baden- Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) in einer Pressemitteilung. Das Bündnis warnt vor negativen Folgen einer Aufteilung Deutschlands in mehrere Strompreiszonen: höhere Strompreise, geringere Investitionssicherheit und eine Beeinträch- tigung des Ausbaus der Übertragungsnetze. Die Akteure argumen- tieren, dass die Beibehaltung einer einheitlichen Strompreiszone stabile Rahmenbedingungen, Versorgungssicherheit und das Er- reichen der deutschen und europäischen Klimaziele sicherstelle. Hintergrund ist der „Bidding Zone Review“ zur Überprüfung der ak- tuellen Strompreiszonen, der durch die EU-Elektrizitätsverordnung initiiert wurde und auf der Grundlage einer von der Energieregulie- rungsbehörde ACER definierten Methodik durchgeführt wird. Die Wirtschaftsvertreter des Bündnisses mahnen hier insbesondere die Methodik zur Überprüfung der Strompreiszonen bis 2025 an, die den fortschreitenden Netzausbau auf Übertragungsnetzebene nicht ausreichend berücksichtige. Durch diese zu kurz gefasste Per- spektive könne der Bericht, der voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres veröffentlicht wird, eine Aufteilung Deutschlands in mehrere Strompreiszonen empfehlen. Wirtschaftlichkeit gefährdet Eine solche Aufteilung würde die Wirtschaftlichkeit von Investitionen in erneuerbare Energien gefährden. So würden Anlagen im Norden aufgrund niedrigerer Strompreise weniger rentabel, was den für die Energiewende wichtigen Ausbau von Offshore-Windkraftwerken bremsen könnte. Gleichzeitig würde die energieintensive Indust- rie mit deutlich höheren Strompreisen konfrontiert, was die inter- nationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands insgesamt weiter schwächen würde. Schon jetzt zeigt das gerade veröffentlichte IHK- Energiewendebarometer, dass vier von zehn Industriebetrieben ihre Produktion wegen der Energiesituation überlegen einzuschränken oder ins Ausland zu verlagern. Deutsche Strompreiszone Gegen Aufteilung Deutschlands Bild: Adobe Stock/Hanasaki
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