Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'24 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden 52 Anzeigenspecial OKTOBER 2024 enerquinn GmbH Birkenweg 12/1 88250 Weingarten Dezentral, hocheffizient & komfortabel: unsere intelligente Energieversorgung. Mit Photovoltaik, Blockheizkraftwerken, Smart Energy und Ladestationen bieten wir Lösungen, die sich ökologisch und ökonomisch auszahlen. Gestalten wir die Energiezukunft gemeinsam: enerquinn.de info@enerquinn.de 0751 1897057-0 Für Ihre Energiezukunft. Smart Energy Lade- stationen Blockheiz- kraftwerke Photo- voltaik satz von 391,3 Milliarden Euro aus. 2024 werden voraussichtlich 386 Milliarden Euro erreicht, 2023 lag dieser Wert noch bei 379,8 Milliar- den Euro. Mit einem Anteil von 6 Prozent an der gesamten Brutto- wertschöpfung in Deutschland gehört das Baugewerbe laut Statista zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. Das Baugewerbe unterteilt sich in das Bauhauptgewerbe und das Baunebengewerbe. Das Bau- hauptgewerbe umfasst insbesondere den Hoch- und Tiefbau, wäh- rend das Baunebengewerbe die Bauinstallation und den sonstigen Ausbau beinhaltet. Im Jahr 2023 erzielte das deutsche Baugewerbe im Bereich Bau von Gebäuden einen Umsatz in Höhe von rund 42 Milliarden Euro. Die Baubranche hatte in den letzten Jahren mit einem signifikan- ten Anstieg der Baupreise zu kämpfen und war damit direkt von der insgesamt schlechten wirtschaftlichen Situation in Deutschland betroffen. Trotz Krisen konnte das Baugewerbe in Deutschland zu- letzt steigende Umsätze und ein stetig wachsendes Bauvolumen verzeichnen. Für das laufende Jahr erwarten Experten jedoch stag- nierende Umsatzzahlen. Im europäischen Vergleich ist Deutschland Spitzenreiter für die Bauinvestitionen und investierte im vergange- nen Jahr mehr als 486 Milliarden Euro in die Baubranche. Die Inves- titionsbereitschaft der Unternehmen ist ein wichtiger Indikator für die baukonjunkturelle Entwicklung und deutet auf eine wachsende Nachfrage und eine leichte Entspannung hin. Im Jahr 2023 verzeich- nete die deutsche Bauindustrie Auftragseingänge aus dem Ausland in Höhe von knapp 40 Milliarden Euro. Eine weitere positive Entwicklung ist auch die steigende Zahl an Unternehmen im Baugewerbe. Das deutsche Baugewerbe wächst jährlich um neue Unternehmen. Die Anzahl der Neugründungen lag in den vergangenen Jahren stetig über der Anzahl der Insolvenzen. Mit der Anzahl an Unternehmen wuchs bisher auch die Anzahl der Beschäftigten. Die meisten Personen sind in den Bereichen Bauins- tallation und Bau von Gebäuden tätig. Im Bauhauptgewerbe waren 2022 rund 116.000 Menschen beschäftigt. Die Zahl der Erwerbstäti- gen im Baugewerbe insgesamt betrug 2023 rund 2,65 Millionen und veränderte sich damit nur leicht verglichen mit dem Vorjahr. Damit arbeiten aktuell fast 6 Prozent aller Erwerbstätigen in Deutschland im Baugewerbe. Der Anteil der Vollzeitbeschäftigten nimmt seit Jahren langsam tendenziell ab und lag zuletzt bei 87 Prozent. Der Frauenanteil beträgt rund 13 Prozent und ist damit im Vergleich zu anderen Branchen sehr niedrig. Knapp 40 Prozent der Unternehmen im Baugewerbe gaben an, in ihrer Geschäftstätigkeit vom Fachkräftemangel beeinflusst zu sein. Damit ist Deutschland im europaweiten Vergleich über dem EU- Schnitt. Um dem zu begegnen, muss die Bauwirtschaft verstärkt auf innovative Bauweisen und vorfabrizierte Elemente setzen, den Per- sonalbedarf und Kosten senken und den Bauprozess beschleunigen. Zukunftsfaktoren Fachkräftemangel und steigende Baukosten – diese beiden Heraus- forderungen haben einen starken Einfluss auf den Bau von Indus- trie- und Gewerbeimmobilien und fordern die Baubranche derzeit stark heraus. Dabei sind die Baukosten vor allem getrieben durch die hohen Materialpreise. Hinzu kommt, dass Genehmigungsver- fahren oft langwierig und komplex sind, besonders in einem stark regulierten Bundesland wie Baden-Württemberg.
Made with FlippingBook
RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5