Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'24 -Schwarzwald-Baar-Heuberg
Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Bauwirtschaft I Objekt-, Gewerbe-, Industriebau 51 REALISATION: PRÜFER MEDIENMARKETING Endriß & RosenbergerGmbH · OoserBahnhofstr. 16 · 76532 Baden-Baden ·Tel. 07221 / 21 19 0 ·www.pruefer.com · DieTextbeiträge in diesemSpecialwurdenvon denwerbenden Firmenverfasst. te, multifunktionale Lösungen, die ihre operativen Anforderungen erfüllen und gleichzeitig die Flächen optimal nutzen und den ver- fügbaren Raum maximal ausschöpfen. Eine der Strategien gegen Flächenknappheit ist die vertikale Bauweise. Während traditionel- le Gewerbe- und Hallenbauten oft flächig angelegt sind, setzt die Bauwirtschaft heute immer stärker auf mehrstöckige Industrie- und Logistikgebäude. Mit dieser Bauweise lassen sich Lagerflächen und Produktionskapazitäten auf mehreren Ebenen organisieren. In der Logistikbranche etwa können vollautomatisierte Hochregallager enorme Mengen an Waren auf minimaler Grundfläche unterbrin- gen. Auch im Produktionsbereich ermöglicht die vertikale Ausrich- tung eine bessere Nutzung von Maschinen und Anlagen, indem bestimmte Produktionsprozesse übereinander angeordnet werden. Ein weiteres Konzept ist die modulare Bauweise mit flexiblen und skalierbaren Lösungen für unterschiedliche Flächenanforderungen. Modulare Systeme bestehen aus vorgefertigten Elementen, die auf der Baustelle schnell zusammengesetzt werden können. Das spart nicht nur Zeit und Kosten, sondern ermöglicht es auch, Gebäude flexibel an die jeweilige Flächensituation anzupassen. Module kön- nen bei Bedarf erweitert oder verkleinert werden, ohne dass große Umbaumaßnahmen notwendig sind. Diese Flexibilität ist besonders im Gewerbebau von Vorteil, wo Unternehmen mit schwankendem Platzbedarf konfrontiert sind. Digitale Gebäudetechnik Auch eine intelligent angelegte Gebäudetechnik wirkt der Flächen- knappheit entgegen. Durch Digitalisierung und Automatisierung lassen sich betriebliche Prozesse innerhalb von Hallen und Gewer- begebäuden optimieren. Smarte Logistiksysteme nutzen den vor- handenen Raum wesentlich effizienter, indem sie Warenflüsse und Lagerstrukturen dynamisch anpassen. Sensoren und vernetzte Sys- teme überwachen die Auslastung der Fläche in Echtzeit und sorgen dafür, dass der verfügbare Platz optimal genutzt wird. Das reduziert Leerstände und ungenutzte Kapazitäten und senkt dadurch die Be- triebskosten. Nachhaltige Baukonzepte Deutschland hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Bis 2045 soll der Gebäudebestand klimaneutral sein. Das nachhaltige Bauen ist ein zentraler Baustein in der Strategie der Bundesregierung zur nachhaltigen Entwicklung. Damit steigen die gesetzlichen Anforde- rungen an nachhaltiges Bauen und nachhaltige Baukonzepte. Dazu gehören nicht nur energieeffiziente Gebäudehüllen, nachhaltige Baumaterialien oder klimaschonende Bauweisen, sondern auch Photovoltaikanlagen, Geothermie oder effizienten Lüftungs- und Heizsystemen. Um Umweltauflagen zu erfüllen, klimafreundlich zu bauen und Betriebskosten zu senken setzen Unternehmen vor allem auf grüne Gebäude. In Baden-Württemberg gibt es dafür zahlreiche Förderprogramme. Diese Unterstützung von staatlicher Seite ist für Bauvorhaben häufig entscheidend, da sie den Bauherren Investiti- onssicherheit bietet und gleichzeitig die Innovationskraft der Bau- wirtschaft stärkt. Mit vielen spezialisierten Bauunternehmen, Architektur- und Inge- nieurbüros besitzt Baden-Württemberg besondere Expertise im Ge- werbebau. Vor allem durch die Nähe zu führenden Forschungsein- richtungen und Universitäten kann die Bauwirtschaft im Südwesten Innovationen schnell in die Praxis umsetzen. Dazu zählen zum Bei- spiel neue, klimaschonende Baumaterialien oder auch Verfahren für mehr Nachhaltigkeit in der Bauplanung und -ausführung. Die Branche in Zahlen Die von Statista im Juli 2024 veröffentlichte Prognose zum Umsatz im Baugewerbe in Deutschland geht für das Jahr 2025 von einem Um-
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