Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'24 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

46 IHK-Zeitschrift Wirtschaft im Südwesten 10 | 2024 W enn Stephanie Holmes eines weiß, dann, dass bereits ein bis zwei Stunden klug investierte Zeit pro Woche ausrei- chen können, um die Sichtbarkeit des eigenen Unternehmens merklich zu steigern. In unserer Serie „Social-Media-Check“ pro- fitieren auch die Leser der WiS von Holmes wertvollem Wissen rund um diesen Kommunikationskanal. Dafür hat die Gründerin der Unternehmensberatung „YNovation“ eine Reihe von Checklisten zusammengestellt, mit deren Hilfe sich die strategische Basis für dauerhaft erfolgreiche Social- Media-Aktivitäten legen lässt. Ging es bisher um „Ressourcen“, „Operative Zielsetzung“ und Zielgruppen, widmet sich die Social Media-Strategin diesmal dem Thema „Plattformen“: Check No. 4: Plattformen „Wir erzielen zehntausende Impressionen auf Instagram - aber keiner kauft bei uns!” - Mit diesem Anliegen kam vor einigen Jahren ein Unternehmen zu mir, das mit Kunststoff-Granulat handelt. Oft stehen Unternehmen vor dem Rätsel, warum sie trotz gu- ter Follower- oder Reichweitenzahlen keinen echten Mehrwert durch die Nutzung von Social Media verzeichnen. Die Auswahl der richtigen Plattformen ist - neben gutem Content (mehr dazu im Social-Media-Check in der nächsten Ausgabe) - der wichtigste INNOVATION |MARKETING Um mit Kunden oder Arbeitnehmern über Social Media in Kontakt zu treten und zu kommunizieren, braucht es keine teure Agentur oder Influencer. Klug bespielt, können Instagram, LinkedIn & Co. auch Unternehmen ohne Millionenbudget eine hohe Reichweite und die kontinuierliche Wahrnehmung im Markt bescheren. Gewusst wie! Bild: Adobe Stock / Shutter81 Serie: Social-Media-Check Hier bin ich Platzhirsch – hier kann ich‘s sein! Expertentipp Für denAnfang reicht i.d.R. ein soziales Netzwerk, eventuell in Kombination mit einem Blog,YouTube-Kanal oder Google- Business-Profil.Wenn Ihre Präsenz Fahrt aufgenommen hat, können Sie leicht weitere Plattformen ergänzen. Nun haben Sie entschieden, auf welchen Plattformen Ihr Unternehmen aktiv sein soll. Da dies auf die Ressourcen, Ziele und Zielgruppen Ihres Unternehmens abgestimmt ist, sind die Erfolgsaussichten sehr gut. Die gleiche Beobachtung machte der Kunststoff-Händler. Nach einer Umstellung auf LinkedIn, wo seine Wunschkun- den aktiv sind, erhielt er echte Resonanz auf seine Beiträge und nicht nur bedeutungslose, gekaufte Impressionen über Werbung. In der nächsten Folge dieser Serie kommen wir zum Kern Ihrer Social-Media-Nutzung: dem Content. Ich zeige Ihnen, wie Sie Themen finden, die Ihre Zielgruppe begeistern und so einen echten Mehrwert für Ihr Unterneh- men generieren. Bis bald!

RkJQdWJsaXNoZXIy MjQ2MDE5