Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'24 -Schwarzwald-Baar-Heuberg

2024 PREISVERLEIHUNG DURCH WIRTSCHAFTSMINISTERIN DR. NICOLE HOFFMEISTER-KRAUT MONTAG, 25.11.2024, 17:00 UHR J u b i l ä u m s v e r a n s t a l t u n g : 4 0 J a h r e I n n o v a t i o n s p r e i s Gleich anmelden unter www.innovationspreis-bw.de ANZEIGE Schienengüterverkehr auf der Wutachtalbahn Meilenstein für die Schiene E in erster durchgängiger Güterzug hat die Wutachtal- bahn befahren. Das meldeten die Bahnbetriebe Blumberg jüngst in einem regionalen Update. Der Zug startete in Murg, in unmittelbarer Nähe zur Schwei- zer Grenze, zur Weiterfahrt nach Premnitz bei Berlin. Transportiert wurden Industrieprodukte und Güter, die normalerweise klassisch mittels Lkw gefahren worden wären. Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg begrüßt diesen Fortschritt als Meilenstein für die regionale Schiene. „Güterverkehr auf der Schiene funktioniert – wenn die Politik es zulässt“, so IHK-Vizepräsident Steffen Würth. Die Wutachtalbahn gebe Hoffnung und könne als Blaupause für weitere Projekte dienen, da ist sich der IHK-Vizepräsident sicher. Christian Brinkmann, Geschäftsführer und Eisenbahnbetriebsleiter der Bahnbetriebe Blumberg, stehe beispielhaft für viele Unternehmen, die bereit sind, sich aktiv einzubringen. Darüber hinaus sei die Befahrung der Wutachtalbahn mit Güterzügen auch ein wichtiges Signal an die Schweiz: „Deutschland kann Schiene“, sagt Marius Neininger, Vorsitzender des IHK-Ausschusses für Ver- kehr und Infrastruktur. Der erfolgreiche Einsatz durch- gängiger Güterzüge auf der Wutachtalbahn zeige, dass man in der Lage sei, die Schieneninfrastruktur effektiv zu nutzen. „Die Schweiz kann darauf vertrauen, dass wir als Nachbarland die Entschlossenheit mitbringen, um den Schienengüterverkehr weiter voranzutreiben, auch grenzüberschreitend“, verdeutlicht der Aus- schussvorsitzende. Ein Dank gelte aus Sicht der IHK dem baden-württem- bergischen Verkehrsminister Winfried Hermann: „Mehr Güter auf die Schiene, das haben wir als Wunsch im Februar bei einem Besuch des Ministers geäußert. Nun wurde der Wunsch umgesetzt. Das ist echte Wirt- schaftsförderung“, so Würth und Neininger unisono. Wichtig sei nun, dass dieser Transport keine Eintags- fliege war. Ziel müsse ein ganzjähriger Schienengü- terverkehr auf der Wutachtalbahn sein. So bekämen Unternehmen Anreize ihre Güter stärker Richtung Schiene zu verlagern. LC Laura Csulits Fachbereich Standortpolitik 07721 922-205 laura.csulits@vs.ihk.de

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