Wirtschaft im Südwesten - Ausgabe Oktober'24 - Hochrhein-Bodensee

Anzeigenkompendium Prüfer Medienmarketing für die Region Südbaden Maschinenbau | Elektrotechnik 35 REALISATION: PRÜFER MEDIENMARKETING Endriß & RosenbergerGmbH · OoserBahnhofstr. 16 · 76532 Baden-Baden ·Tel. 07221 / 21 19 0 ·www.pruefer.com · DieTextbeiträge in diesemSpecialwurdenvon denwerbenden Firmenverfasst. trotz der Herausforderungen dieser Zeit – zu behaupten. Weltweit liegt Deutschland nach China und den USA auf Platz drei. Inner- halb der EU ist Deutschland das führende Land für Maschinenim- porte und -exporte. Zuletzt hatte der deutsche Maschinenbau laut Statista rund 955.000 Beschäftigte. Der Großteil davon war in den Bereichen Werkzeugmaschinen und Antriebstechnik angestellt. Die Investitionen in die Branche haben in den vergangenen Jahren „deutlich abgenommen“. Am meisten wird in den Bereich For- schung und Entwicklung investiert. Nach einer aktuellen Umfrage des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) gilt Deutschland nach wie vor als „bester Standort für Forschung und Entwicklung“. Die innovativsten Wett- bewerber kommen mit 73 Prozent aus Deutschland , gefolgt von China und den USA. Bei der Umfrage wurden 400 Firmen befragt. Das Innovationstempo sei hoch, auch wenn die Unternehmen mit Herausforderungen wie Bürokratie, Wissensabfluss und Fachkräfte- mangel zu rechnen hätten. „Dank leistungsstarker Ingenieurwis- senschaften und gewachsener Wertschöpfungsnetzwerke haben wir hierzulande einen herausragenden Innovationsraum“, war von Seiten des VDMA zu hören. In Mitteleuropa mit Deutschland als Gravitationszentrum verfüge die Branche „über ein starkes Ma- schinenbau-Cluster“, das seinesgleichen suche, hieß es. Gehemmt werde die Innovationskraft der Unternehmen durch Engpässe auf dem Arbeitsmarkt, ergab die Umfrage. Auch der Wissensabfluss ins Ausland macht der Branche zu schaffen. Experten sprachen sich für einen besseren Schutz gegen Wissenstransfer aus, die Kenntnisse dürften nicht „undifferenziert in die Welt geschickt werden“. Erwartungen verfehlt Die Stimmung im deutschen Maschinenbau ist derzeit getrübt. Man hatte auf eine Trendwende gehofft. Doch seit Monaten schwächelt die Branche laut VDMA. Es gehen weniger Aufträge ein als gewohnt. Die Auftragslage sei rückläufig – überwiegend sogar im zweistelli- gen Prozentbereich, heißt es aus der Branche. Die Überhänge aus der Zeit nach der Corona-Pandemie seien aufgebraucht. Im Sep- tember wurde die Prognose für die Produktion nochmals deutlich nach unten korrigiert. Aktuell besteht wenig Hoffnung, dass sich das 2024 noch ändern wird und auch der Blick aufs nächste Jahr ist verhalten. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sei die Produktion um 6,8 Prozent eingebrochen, meldete der VDMA. Die Anlagen sind weniger ausgelastet als sonst. Die Kapazitätsauslas- tung liege lediglich bei 79,4 Prozent, so das ifo-Institut. Zum Ver- gleich: Im vergangenen Jahr waren es noch 88,8 Prozent gewesen. Dem VDMA zufolge habe knapp die Hälfte der Maschinenbaufirmen zu viel Kapazität. Anlässlich der ernüchternden Zahlen korrigierte der Branchenverband seine Produktionsprognose von minus 4,0 Prozent auf minus 8,0 Prozent.

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